Seelsorgeamt Außenstelle Donauwörth

Einweihung der neuen Räumlichkeiten

02.08.2019 14:51

Augsburg / Donauwörth (pba). Diözesanadministrator Prälat Dr. Bertram Meier, Leiter des Bischöflichen Seelsorgeamts, hat heute Vormittag die neuen Räume der Außenstelle Donauwörth gesegnet. „Ich freue mich sehr, dass es zu diesem gemeinsamen Projekt gekommen ist.“ Diese konzentrierte Aktion sei Zeichen dafür, „dass Sie vom Nebeneinander wegkommen und das Miteinander stärken möchten“, wandte sich der Diözesanadministrator an die rund 100 Festgäste, die zur Segensfeier am Vorplatz des Prälatentrakts des Klosters Heilig-Kreuz gekommen waren.

In einer Einweihungsfeier mit rund 100 Festgästen wurden die neuen Räumlichkeiten der Außenstelle gesegnet (Foto: Maria Steber / pba).

Der Segen gelte hierbei nicht nur Büros im Sinne von Verwaltungseinheiten, sondern „Räumen, die offen sind für den Heiligen Geist, die Gastfreundschaft ausstrahlen und inspirierend wirken für das seelsorgerliche Tun der Priester sowie vieler hauptberuflich und ehrenamtlich tätigen Frauen und Männer.“ Die neue Außenstelle des Seelsorgeamts möge ein Anker werden, an dem sich die Boote vieler Pfarreiengemeinschaften, Gruppen und Verbände festmachen können, wünschte Prälat Meier. Als Zentrum, das Inspiration gebe, könne es hineinwirken in die Fläche und Dekanate.  

Die Mitarbeiter des Pfarrbüros waren bisher in den Räumlichkeiten des Pfarrhauses am Münsterplatz in der Altstadt von Donauwörth tätig. Das pastorale Seelsorgeteam bot seine Dienste bislang unweit des Pfarrhauses im sogenannten Zehenthof an. Der Wunsch nach einem gemeinsamen Geistlichen Zentrum sei bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schon lange da gewesen. Das alte sanierungsbedürftige Pfarrhaus aufzugeben, sei jedoch kein einfacher Schritt gewesen, betonte Dekan Robert Neuner, Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Donauwörth-Liebfrauenmüster: „Wir haben uns getraut, aber das war nur möglich, weil viele andere uns ermutigt haben.“ Durch die Zusammenlegung der Pfarreien „Heilig Kreuz“ und „Zu Unserer Lieben Frau“ hätte sich schließlich die Chance ergeben, den Prälatenflügel des Klosters Heilig Kreuz zu gemeinsamen Büroräumen umzubauen, erklärte Thomas Schrott, Verwaltungsleiter der Pfarreiengemeinschaft Donauwörth-Liebfrauenmüster, im Rahmen der Feierstunde.

Untergebracht sind in den neuen Räumen ab sofort das Pfarrbüro, die Ehe- und Familienseelsorge, die Gemeindeentwicklung, die Katholische Jugendstelle, die Psychologische Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen sowie die Pastoral in Kindertageseinrichtungen. Das Angebot der fünf pastoralen Einrichtungen richtet sich an die Haupt- und Ehrenamtlichen in den drei Dekanaten Dillingen, Donauwörth und Nördlingen. Gleichzeitig sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ansprechpartner für Menschen, die Hilfe und Beratung suchen.

Zur Feierstunde waren auch Landrat Stefan Rößle und Oberbürgermeister Dr. Armin Neudert gekommen. „Heute ist ein Tag der Freude“, richtete sich der Oberbürgermeister in einem Grußwort an die Gäste der Einweihungsfeier. „Ich freue mich sehr über dieses klare Ziel, ‚Christ sein‘ in der Stadt und dieser Region.“ Er würdigte dabei vor allem das gute Miteinander, das sich über die Jahre entwickelt habe, nicht zuletzt mit den Vertretern der evangelischen Kirche. In Vertretung von Dekan Johannes Heidecker lobte Wolfgang Schwanecke, Vertreter des evangelischen Kirchenvorstands Donauwörth, das gute und lebendige Miteinander der Katholischen und Evangelischen Kirche in Donauwörth.      

Die Baumaßnahmen wurden vom St. Ulrichswerk der Diözese Augsburg GmbH betreut. Die Kosten für den Umbau des Prälatenflügels beliefen sich auf rund 2,6 Mio. Euro. Sie werden zu 90 Prozent vom Bistum Augsburg getragen.