Katholische Gottesdienste

Empfehlungen ersetzen Infektionsschutzkonzept

02.04.2022 11:20

Mit Erlass der 16. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zum 3. April hat die Bayerische Staatsregierung alle für die Feier öffentlicher Gottesdienste relevanten Vorgaben zum Schutz vor einer Corona-Infektion aufgehoben. Damit ist den Kirchen aufgetragen, auch für die Feier der Gottesdienste in verantworteter Weise die bisher getroffenen Maßnahmen zurückzunehmen. An deren Stelle treten von nun an Empfehlungen.

In einem Schreiben an die Pfarreien, ausländischen Missionen und Ordensgemeinschaften im Bistum schreibt Generalvikar Dr. Wolfgang Hacker: "Wegen des Wegfalls der Rechtsgrundlagen muss damit auch das schon gewohnte Infektionsschutzkonzept für katholische Gottesdienste in Empfehlungen umgewandelt werden, um deren Beachtung wir wegen der in Bayern anhaltend hohen Inzidenzwerte gleichwohl bitten. Wir hoffen aber auch, dass mit dem Wegfall der Zugangsbeschränkungen und der Aufhebung der Reduzierung der Teilnehmerzahlen, vor allem im Hinblick auf die Gottesdienste in der Heiligen Woche, wieder mehr Gläubige die Gottesdienste besuchen wollen."

Der Generalvikar dankt allen Mitwirkenden in den Pfarreien, im Besonderen den vielen Ehrenamtlichen, die in den letzten beiden, von der Pandemie geprägten, Jahren die Infektionsschutzmaßnahmen bei Gottesdiensten mitgetragen und den Gläubigen in guter Weise vermittelt haben. "Sie haben damit ganz wesentlichen Anteil daran, dass in unserer Diözese bisher kein einziger Gottesdienst zu einem Ausbruchsgeschehen wurde. Auch den Gläubigen danke ich von Herzen für die Disziplin, die Geduld und die Ausdauer, mit der sie alle Einschränkungen angenommen haben."