Corona-Pandemie

Gleichbehandlung von Musikern im Gottesdienst

16.12.2021 15:12

Die Änderung der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 15. Dezember hat auch wieder Auswirkungen auf das kirchliche Leben. Über die geänderten Gottesdienst-Zugangsvoraussetzungen für Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige im kulturellen Bereich sowie die verlängerte Ausnahme von der Testpflicht für minderjährige Schüler hat das Generalvikariat soeben die Pfarreien informiert.

(Motivbild: Nicolas Schnall / pba)

1.) Gottesdienste:

Mit der Klarstellung in der 15.BayIfSMV, dass die 3G-Regelung (geimpft, genesen oder getestet) nun auch auf Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige im kulturellen Bereich angewendet werden kann, können nun alle Musikerinnen und Musiker bei Gottesdiensten gleichbehandelt werden. Eine Unterscheidung zwischen „professionellen“ und Laienmusikern sowie „Externen“ und Beschäftigten ist nicht mehr erforderlich. Für alle Musikerinnen und Musiker bei Gottesdiensten einschl. des erforderlichen Probenbetriebs gilt nun die 3G-Regelung.

 

2.) Testpflicht für minderjährige Schülerinnen und Schüler

Die Ausnahme von der Testpflicht für minderjährige Schülerinnen und Schüler (zwischen dem 12. und dem 18. Lebensjahr) wurde nochmal bis zum 12.01.2022 verlängert. Damit können diese bis zum Ende der Weihnachtsferien auch weiterhin zur „eigenen Ausübung sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Tätigkeiten“ ohne 2G plus erfüllen zu müssen zugelassen werden. Gleiches gilt für den Zugang zur Gastronomie und zu Beherbergungsbetrieben. Diese Erleichterung betrifft u.a. den Bereich der Kinder- und Jugendchöre bzw. –musik aber auch die Sternsingeraktion. Minderjährige Schülerinnen und Schüler gelten für diese Aktivitäten bis zum 12.01.2022 grundsätzlich als getestet. Nach Mitteilung des Bayer. Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege bleibt der Teststatus erhalten, auch wenn in den Ferien keine Schultests stattfinden.

 

3.) Betrieb der Pfarrheime

Für private Feiern treten ab dem 20.12.2021 weitere Änderungen hinsichtlich Kontaktbeschränkungen von ungeimpften und ungenesenen Personen sowie hinsichtlich bestimmter Obergrenzen bei den Teilnehmerzahlen in Kraft, über die wir Sie zusammen mit der Anpassung der Pfarrheim-Ampel noch gesondert informieren werden.