Ehe- und Familienseelsorge

Impulse zum Weltfamilientreffen - Diözesanfamilienseelsorger: Dankbarer Blick zurück, hoffnungsvoll nach vorne

21.06.2022 09:43

Die Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung e. V. (AKF) begleitet das X. Weltfamilientreffen in Rom unter dem Motto „Familienliebe – geht nicht ohne“ an jedem Tag des fünftägigen Treffens mit einem Impuls, der jeweils das Motto „Familienliebe“ variiert. Wer sich auf der Seite www.geht-nicht-ohne.de kostenlos registriert, erhält vom 22. bis 26. Juni 2022 jeden Tag einen digitalen Impuls per E-Mail oder als Link auf das Handy.

Diözesanfamilienseelsorger Christian Öxler blickt dankbar auf das Jahr der Familien zurück und hofft bei dem Thema auf noch mehr Nachhaltigkeit: „Ich wünsche mir, dass das Thema Familie nicht nur auf den Zeitraum eines bestimmten Jahres bezogen in den Fokus rückt. Ich wünsche mir, dass Familie mit all ihren Eigenheiten, Herausforderungen und auch vielen positiven Erlebnissen im Blick der Kirche bleibt. Familie als der Ort, an dem Kinder aufwachsen dürfen, wo sie Geborgenheit, Liebe, Vertrauen und Glauben erleben dürfen, wo sie mit all ihren Hoffnungen, ihrem Ärger und der Enttäuschung da sein dürfen und dass alle Mitglieder der Familie erleben dürfen: wir sind für einander da.“

Auch im Bistum Augsburg gab und gibt es vielfältige Angebote und Anregungen, die das Jahr mit Leben gefüllt haben und das Thema auch in Zukunft am Köcheln halten. Auf der Website www.geht-nicht-ohne.de sind Familien dazu eingeladen, das Motto des Weltfamilientreffens für sich zu übersetzen und ihre je eigenen Antworten zu finden. Dazu bekommen sie in der Zeit des Welttreffens kostenfrei fünf Impulse. Dieses Angebot rundet das abwechslungsreiche Programm ab, das die Ehe- und Familienseelsorge im Bistum zusammen mit kirchlichen Verbänden und Einrichtungen zusammengestellt hatte. Bistumsweit konnten Interessierte aller Generationen an verschiedenen Angeboten und Veranstaltungen teilnehmen.

So lud die Katholische Landvolkbewegung (KLB) zum Waldbaden in Marktoberdorf ein. Auch das Thema „Umwelt“ wurde sowohl in Seminaren als auch in Aktionen wie einer Schnitzeljagd durch Memmingen zum Thema Ökologie und Nachhaltigkeit aufgegriffen. Eine Familienfreizeit in Bibione oder eine Sternwanderung nach Oberschönenfeld sollten den Familienzusammenhalt stärken. Die Beziehung zu den Großeltern wurde in Oma-Opa-Enkel-Tagen oder dem Oma-Opa-Enkel-Wochenende thematisiert. Andererseits wurden auch Themen wie Trauer und Tod durch Seminare wie „Und plötzlich ist alles anders…“ in den Vordergrund gerückt.

Zusätzlich sind auf der Seite zum „Jahr der Familie“ Kommentare zu verschiedenen Stellen des nachsynodalen Schreibens zu finden. Neben Bischof Bertram haben sich Vertreter der EFS und kirchlicher Verbände Gedanken über den Papst-Text gemacht. Dabei wird nicht nur auf die schönen Seiten des Familienlebens eingegangen, sondern auch auf schwierigere Zeiten und Situationen. „Gott schreibt auch auf krummen Zeilen gerade. Wer heiratet, träumt nicht aus dieser Welt in den Himmel hinein, sondern tut sich zusammen, um gemeinsam die Herausforderungen, die sich im Lauf des Lebens stellen, auf Erden zu meistern, so etwa Bischof Bertram in seinem Beitrag. In einer eigenen Rubrik werden Gedanken von Familien gesammelt, die erzählen, was ihr Leben lebenswert macht. Bis zum Ende des Jahrs der Familie sollen verschiedene Impulse aus dem päpstlichen Schreiben auf der Homepage geteilt werden. Dabei betont der Text die Bedeutung des Themas: „Die Freude der Liebe, die in den Familien gelebt wird, ist auch die Freude der Kirche.“

Weitere Materialien rund um das Weltfamilientreffen sind auch auf den Seiten der Deutschen Bischofskonferenz zur Verfügung gestellt.