06:31:05
06:31:05
06:31:06

Kirche und Kultur

Neuer Petel-Kunstführer ab jetzt im Dom erhältlich

26.04.2017

Augsburg (pba). Augsburg hat in den ersten Jahrzehnten des 17. Jahrhunderts eine kulturelle Blüte erlebt. Unterbrochen wurde sie vom Dreißigjährigen Krieg und von verheerenden Pestepidemien. Damals schuf Georg Petel (1601/02-1634), der dieser Krankheit selbst zum Opfer fiel, eindringliche Skulpturen. Sie sind in mehreren Augsburger Kirchen zu sehen. Sie verraten viel über das Menschenbild der damaligen Epoche. Der neue Kunstführer „Georg Petel – Skulpturen in Augsburger Kirchen“ stellt die wichtigsten Werke des Barockbildhauers kompakt zusammen.

Er liefert auch Informationen und Hintergründe zu ihnen. Am Ende gibt es eine ausklappbare Karte mit allen Gotteshäusern und Museen, die Figuren des Künstlers beherbergen. Somit ist auch ein „Stationenweg“ mit Petels Bildnissen möglich.

  • Ecce-Homo – Geißelheiland (Hoher Dom Mariä Heimsuchung)
  • Segnendes Christkind, Kruzifixus (Evangelische Barfüßerkirche)
  • Kruzifixus (Heilig Kreuz)
  • Christus Salvator, hl. Christophorus, hl. Sebastian (St. Moritz)
  • Hl. Sebastian (St. Maximilian)

 

Erhältlich ist der Kunstführer am Schriftenstand im Dom. Er kostet 3 Euro.