Nachruf

Pater Winfried Kruac OSFS verstorben

30.11.2021 08:28

Am Samstag, 27. November, ist Pater Winfried Kruac, Oblate des Heiligen Franz von Sales, im Alter von 73 Jahren verstorben. Er war 20 Jahre lang als Krankenhausseelsorger an der Klinik „St. Elisabeth“ in Neuburg an der Donau tätig. Bischof Bertram würdigt den Verstorbenen als eifrigen Arbeiter im Weinberg des Herrn, der mit vielen Talenten gesegnet war.

+ Pater Winfried Kruac OSFS (1948-2021) (Foto: Oblaten des hl. Franz von Sales)

„Ein halbes Jahrhundert hat P. Winfried Kruac OSFS im Weinberg des Herrn gearbeitet. Dass er seine vielen Talente, die Gott ihm gegeben hatte, bei den Oblaten des hl. Franz von Sales einsetzen und vervielfältigen konnte, zeigen die Wirkungsstätten, zu denen er gesandt wurde: Nach seiner Kaplanszeit in Wien wirkte er als Spiritual in Fockenfeld und wurde später Novizenmeister in Eichstätt, bis er 1992 als Seelsorger an die Klinik St. Elisabeth in Neuburg an der Donau gesandt wurde.“ Dort habe er 20 Jahre lang als Begleiter der Patienten sowie des medizinischen und pflegerischen Personals gewirkt. „Möge der Herr, der selbst viele Kranke heilte, seinen Dienst reichlich belohnen“, so Bischof Dr. Meier in seiner Würdigung.

P. Winfried Kruac wurde am 24. Juli 1948 in Esslingen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart geboren und trat 1968 den Oblaten des hl. Franz von Sales bei. Nach seiner zeitlichen Profess im Jahr 1969, versprach er fünf Jahre später seine Ewige Profess. Im Anschluss an seine Priesterweihe, die er am 29. Juni 1975 im Eichstätter Dom empfing, verbrachte er seine Kaplanszeit in der Wiener Pfarrei Krim. 1983 verließ Pater Kruac Österreich und wurde Spiritual in der Spätberufenenschule Fockenfeld. Aufgrund seiner tiefen Spiritualität und Freude am spirituellen Leben wurde er schließlich zum Novizenmeister nach Eichstätt berufen. Nach weiteren vier Jahren der Pfarr- und Wallfahrtsseelsorge im österreichischen Linz-Pöstlingberg, begann er 1992 als Krankenhausseelsorger an den Kliniken St. Elisabeth in Neuburg an der Donau, wo er bis 2012 tätig war. Zuletzt wohnte er im Salesianum Rosental in Eichstatt, war Aushilfsseelsorger und Mitarbeiter im Exerzitienhaus St. Ulrich in Hochaltingen.

Die Beisetzung findet am Montag, 6. Dezember um 11 Uhr auf dem Ordensfriedhof im Rosental in Eichstätt statt. Das Requiem wird anschließend in der Kapelle des Salianums Rosental gefeiert.

Der Herr vergelte ihm seine treuen Dienste. Wir bitten um das Gebet für den Verstorbenen.