Kirche und Umwelt / Weltkirche

Pilgern für das Klima von Augsburg nach Stuttgart

07.05.2022 10:59

Der Ökumenische Klimapilgerweg startet heuer am 15. Mai in Augsburg und führt über mehrere Etappen in den Bistümern Augsburg und Rottenburg-Stuttgart zum Katholikentag. Die Abteilung Weltkirche und der Fachbereich Kirche und Umwelt gestalten dabei nicht nur das Programm mit, sondern laden auch herzlich zum Mitpilgern ein - auch Tagespilger sind willkommen.

Dutzende Klimapilger machen sich heuer auf den Weg von Augsburg nach Stuttgart. (Archivfoto: Jens Knölker_Klimapilgern)

Die Etappenorte im Bistum sind Augsburg, Langweid, Wertingen und Lauingen, bevor die Pilger die Bistumsgrenzen in Richtung Herbrechtingen überqueren.

Auf dem Programm stehen auch zwei öffentliche Abendveranstaltungen:

Montag, 16. Mai, 19.30 Uhr, in Wertingen (Rathaussaal, Schulstr. 12): Vortrag und Begegnung zum Thema „Klimagerechtigkeit – in Wertingen und auf den Philippinen“ mit Anton Stegmair, Leiter der Abteilung Weltkirche des Bistums Augsburg, und den Teilnehmenden des Klimapilgerweges. Am 17.05. werden mehrere Schulklassen der Fairtrade-Schulen in Wertingen ein Stück des Weges mitgehen. Zusammen mit Bürgermeister Willy Lehmeier starten sie um 09.30 Uhr vor der Bethlehemkirche (Férestraße 6) nach Binswangen zur ehemaligen Synagoge.

Dienstag, 17. Mai, 19.30 Uhr, in Lauingen (Katholisches Pfarrheim, Herzog-Georg-Straße 49): Begegnung mit Max Markmiller, Klimaschutzmanager des Bistums Augsburg. Er wird sich mit Pilgern über die Bedeutung von Mooren für den Klimaschutz austauschen.

Weitere Informationen, unter anderem zu Anmeldung und Etappenplan, finden Sie auf den Klimapilgern-Seiten.

 

 

Der Klimapilgerweg ist ein ökumenisches Projekt evangelischer Landeskirchen, katholischer Bistümer und kirchlicher Hilfswerke in Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Ökumenischen Netzwerk Klimagerechtigkeit. In unserer Region unterstützen das Bistum Augsburg sowie der evangelische Kirchenkreis Augsburg und Schwaben die Klimapilger. Den Pilgerweg gibt es schon zum sechsten Mal. Er will auf die globalen Dimensionen des Klimawandels aufmerksam machen und damit auch zu einer gerechteren Welt beitragen. In diesem Jahr findet er in Kooperation mit dem Bischöflichen Hilfswerk MISEREOR statt und unterstützt die politischen Forderungen von dessen Max-1,5 Grad-Aktion.