Gottgeweihtes Leben

Theresienschwestern bestätigen Leitung

11.03.2019 09:58

Die Theresienschwestern in Mering haben beim Generalkapitel in der vergangenen Woche ihre Leitung in ihren Ämtern bestätigt. Als Generaloberin wurde Schwester Gabriele Falagan wiedergewählt. Domvikar Andreas Miesen leitete als Bischöflicher Beauftragter die Wahl. Mehr dazu auf den Seiten des Gottgeweihten Lebens.

Als Generaloberin wurde Schwester Gabriele Falagan (mit Blumenstrauß) für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. (Foto: Theresienschwestern)

Die Theresienschwestern gehören zur pallottinischen Familie. Deshalb nahm Pater Alexander Holzbach als Vertreter des Provinzialats der Pallottiner in Friedberg an der Versammlung teil. In der Aussprache nach dem Rechenschaftsbericht von Schwester Gabriele über die zurückliegenden sechs Jahre ging es um die menschliche, wirtschaftliche und spirituelle Situation der Gemeinschaft. „Trotz unseres Alters und der klein gewordenen Zahl“, so Sr. Gabriele, „wollen wir weiterhin aktiv unser Leben gestalten im Dasein und im Gebet für die Menschen, denen wir im Alltag begegnen und die mit uns in der Kapelle des Mutterhauses Gottesdienst feiern.“

Die „Theresienschwestern vom Katholischen Apostolat“, so der offizielle Name, wurden 1928 von Pallottinerpater Josef Frank in Bruchsal gegründet. Das Mutterhaus ist seit 1968 in Mering, wo im Anschluss das Seniorenzentrum „St. Theresa“ entstand. Dieses Haus übergab die Gemeinschaft 2011 an die Caritas Augsburg. Die Schwestern waren früher als Gemeindehelferinnen, in Kindergärten und in Pallottiner-Niederlassungen tätig. Heute arbeiten noch zwei Schwestern außerhalb des Mutterhauses, in der Altenpflege und in der Pfarrgemeinde Bobingen.