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Sakramente

Zulassungsfeier der Tauf- und Firmbewerber 2019

Die 37 Tauf- und Firmbewerber werden in der Osternacht die Sakramente empfangen (Fotos: Simone Zwikirsch / pba).
Die 37 Tauf- und Firmbewerber werden in der Osternacht die Sakramente empfangen (Fotos: Simone Zwikirsch / pba).
10.03.2019

Augsburg (pba). Bischof Dr. Konrad Zdarsa hat heute Nachmittag 37 Tauf- und Firmbewerber aus 24 Pfarreien der Diözese zum Empfang der jeweiligen Sakramente zugelassen. Mit großer Freude begrüßte er die 19 Frauen, 11 Männer und sieben Jugendlichen gemeinsam mit ihren Verwandten und Begleitern aus den Pfarreien im Augsburger Dom.

Mit der Bitte um die Sakramente der Initiation bekräftigten die Kandidaten ihren Entschluss „gemeinsam der katholischen Kirche ganz anzugehören und unserem Herrn Jesus Christus nachfolgen zu wollen“, so Bischof Konrad. Dies sein ein Glaubensbekenntnis der besonderen Art, welches wir in unserer Zeit gar nicht hoch genug schätzen könnten. In der kommenden Osternacht werden die Tauf- und Firmbewerber in ihren Heimatpfarreien durch den Empfang der Sakramente vollständig in die katholische Kirche aufgenommen.

In seiner Predigt ermutigte Bischof Konrad die Katechumenen, Jesus zu begegnen und das Evangelium durch ihr Leben zu verkünden. Gläubig zu werden heiße nämlich „zu Jesus gehören wollen, ihn zu sehen, zu hören, mit ihm zu gehen und schließlich so zu werden, wie er“. Weiter riet er ihnen, sich ein Beispiel an den Jüngern Jesu zu nehmen. „Auch sie mussten erst hineinwachsen, in das, was Jesus wirklich gemeint hat.“ Sie seien, genauso wie die Tauf- und Firmbewerber in den vergangenen Wochen der Vorbereitung, mit ihm in Kontakt getreten und hätten einen Anfang gewagt.

Von der Begegnung mit Jesus, so Bischof Konrad, rühre es, „dass die Jünger von da an mit ihm gegangen sind bis in den Tod“. Und auch heute im Hier und Jetzt, ändere sich nichts an der Wahrheit dieser Begegnung. Genauso, wie Jesus damals sein Vertrauen in die Jünger gesetzt habe, vertraue er nun uns. „Er weiß, wohin das alles führen soll“, betonte Bischof Konrad und erinnerte die Katechumenen gleichzeitig daran, dass auch sie auf Jesus vertrauen können. „Sie können sicher sein, dass Jesus bei Ihnen bleiben wird, dass er Sie begleiten wird.“

 

Nach der Predigt stellten die Vertreter/-innen aus den jeweiligen Pfarreien dem Bischof und der anwesenden Gemeinde die Tauf- und Firmbewerber vor. Vor dem Altar baten sie Bischof Konrad um die Zulassung der Kandidat/-innen zu den Sakramenten des Christwerdens. Nach einem Segensgebet legte Bischof Konrad jedem einzelnen Bewerber die Hand als Zeichen des Segens auf.

Die Tauf- und Firmbewerber kommen aus folgenden Pfarreien, Pfarreiengemeinschaften (PG), Einrichtungen und katholischen Pfarreien anderer Muttersprachen:
Augsburg (Benediktinerabtei St. Stephan, Zum Heiligsten Erlöser, PG St. Georg/St. Maximilian/St. Simpert, St. Pankratius), Augsburg-Haunstetten, PG Göggingen-Inningen, Friedberg (Wallfahrt Herrgottsruh), PG Lechfeld, Ottobeuren, Kempten (Cityseelsorge), Lindenberg, PG Utting-Schondorf, Weilheim, Tutzing, PG Dietkirch, Neu-Ulm, Pöttmes, Wallerstein, Manching, Dinkelsbühl, Kath. Afrikanische Gemeinde, Rieden am Forggensee, Ebersbach, Rennertshofen.