Corona-Weisungen

Bistum empfiehlt Maskentragen im Gottesdienst

18.11.2021 08:44

Angesichts der aktuellen Infektions- und Hospitalisierungsrate empfiehlt das Bistum trotz unveränderter Gesetzeslage allen Gottesdienstbesuchern und in der Liturgie Tätigen, auch am Platz möglichst durchgehend eine FFP2-Maske zu tragen. Aus demselben Grund ruft das Ordinariat die Gemeinden und Verbände dazu auf, Adventsbasare und -märkte abzusagen.

Aus dem Schreiben des Ordinariats an die Pfarrgemeinden:

1.) Gottesdienste:

Die gesetzliche Vorgabe zu Gottesdiensten nach § 7 der 14.BayIfSMV blieb unverändert, auch hinsichtlich der Regelungen zur Maskenpflicht. Gleichwohl empfehlen wir sehr dringend, ab sofort in allen Gottesdiensten durchgängig von den Gottesdienstteilnehmern/-innen, dem liturgischen Dienst und allen Haupt- und Ehrenamtlichen auch am Platz eine FFP2-Maske zu tragen. Im Hinblick auf die mittlerweile überwiegend extremen Inzidenzen und vor allem die extrem hohe Hospitalisierungsrate halten wir es für ein verantwortliches Zeichen zum Schutze aller Gottesdienstbesucher/-innen, wenn in Gottesdiensten vor allem beim Singen eine FFP2-Maske getragen wird. Die Kliniken im Gebiet der Diözese haben die Belastungsgrenze erreicht bzw. sogar schon deutlich überschritten. Insoweit appellieren wir an alle Gläubigen in der Diözese, alle Priester, Haupt- und Ehrenamtlichen diese leider unumgängliche Maßnahme wieder mitzutragen.

Das Infektionsschutzkonzept für Kath. Gottesdienste passen wir aktuell an die neuen Gegebenheiten an, es geht Ihnen noch im Laufe dieser Woche zu.

2.) Adventsbasare und –märkte:

In vielen Städten und Gemeinden in unserer Diözese wurden die kommunalen Weihnachtsmärkte wieder abgesagt. Auch wir halten es angesichts der aktuellen Lage für nicht mehr verantwortbar, wenn kirchliche Adventsbasare und –märkte stattfinden. Wir sind uns sehr bewusst das mit einer Absage viele Enttäuschungen bei Ehrenamtlichen entstehen, auch im Hinblick darauf, dass z.B. die Stadt Augsburg am „Christkindlesmarkt“ festhält. Allein die verpflichtende Kontrollerfordernis von 2G bei den Besucherinnen und Besuchern an Ständen mit alkoholischen Getränken, Schaffung von Gastro-Inseln mit separater Zugangsbeschränkung und Überwachung einer Höchstteilnehmerzahl wird aber schon vielfach zu einer gewissen Überforderung führen. Bedenken Sie dabei bitte auch, dass kirchliche Märkte in dieser Zeit eine hohe Öffentlichkeitswirksamkeit haben. Die Ordnungsbehörden sind vom Staat aufgefordert, das Einhalten der Infektionsschutzregelungen streng zu kotrollieren und Verstöße bereits vor Ort zu sanktionieren, kirchliche Veranstaltungen sind hier nicht ausgenommen.

Auch hier appellieren wir daher an Sie dringend, bereits geplante Adventsbasare und –märkte abzusagen.