Faschingszeit

Ein „dreimaliges Hollaria ahoi“: Diözesanadministrator begrüßt Faschingsgesellschaft

15.01.2020 14:54

Mit launigen Worten hat Diözesanadministrator Prälat Dr. Bertram Meier heute eine Abordnung der Augsburger Faschingsgesellschaft Hollaria um das Prinzenpaar Theresa II. und Max II. sowie deren Präsidentin Anja Müller begrüßt. Prälat Meier gab auf Wunsch der Hollaria den Segen für die vielfältigen Aktivitäten der laufenden Faschingssaison.

Diözesanadministrator Bertram Meier erhält den Faschingsorden der Hollaria 2020 (Fotos: Nicolas Schnall / pba).

„Katholiken sind keine Faschingsmuffel. Im Gegenteil: Sie freuen sich am Leben“, betonte Prälat Meier. Deshalb sei es für ihn eine Ehre, das Prinzenpaar der Hollaria mit ihrem Hofstaat zu empfangen. In seiner kurzen Rede erinnerte er sich an seine römische Zeit, wie die Italiener als Meister der Verkleidung im Fasching in andere Rollen schlüpfen und Masken aufsetzen. Die Piazza Navona oder der Garten der Villa Borghese seien in diesen Wochen voll von kleinen Prinzessinnen und Prinzen. „Ich wünsche allen, die jetzt Fasching feiern, viel Freude und Genuss auf den Bällen und Sitzungen.“

Prälat Meier würdigte aber auch das soziale Engagement der Faschingsgesellschaft. „Dass die Hollaria auch in Krankenhäusern und Seniorenheimen auftritt, finde ich toll: Denn sie bringen Freude auch zu alten, gebrechlichen und einsamen Menschen.“

Präsidentin Müller bedankte sich für die Einladung, stellte ihre Abordnung und die Aktivitäten der laufenden Faschingssaison kurz vor und leitete zur Verleihung des aktuellen Faschingsordens an den Diözesanadministrator über, der diesen aus den Händen von Prinzessin Theresa II. empfing. Zum Abschluss ihres Besuchs schmetterten die anwesenden Hollarianer ihr traditionelles „dreimaliges Hollaria ahoi“ und ließen sich karnevalistische Köstlichkeiten schmecken.

Diözesanadministrator Meier begrüßt eine Abordnung der Faschingsgesellschaft Hollaria Augsburg.
Das "dreimalige Hollaria ahoi" der Faschingsgesellschaft.
Die Faschingsgesellschaft Hollaria zusammen mit diözesanen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.