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Familienbund der Katholiken

"Menschen bestmöglich versorgen, und nicht entsorgen"
01.07.2015 19:36

Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg lehnt jede Form der Beihilfe zum Suizid ab. Im Vorfeld der Beratungen des Deutschen Bundestages über eine Neuregelung der Suizidbeihilfe fordert der Verband ein klares Bekenntnis des Parlaments zur staatlichen Schutzpflicht für die unveräußerliche Würde des Menschen. "Nur durch ein Gesetz, das für alle gleichermaßen gilt und nicht bestimmte Personenkreise wie Ärzte oder Angehörige ausnimmt, lässt sich einem Trend der Normalisierung der Suizidbeihilfe entgegenwirken", erklärt Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbundes im Bistum Augsburg. Ausnahmen für Ärzte und Angehörige würden es erleichtern, jemanden zur Selbsttötung anzustiften. Den vollständigen Text der Erklärung finden Sie auf den Seiten des Familienbundes.