Mesnerverband

Mesner wählen neuen Vorstand

21.11.2019 09:16

Der diözesane Mesnerverband im Bistum Augsburg hat sich am Mittwoch zu seinem 70. Mesnertag in Mindelheim getroffen. Schwerpunkt der Versammlung war die Wahl des neuen Diözesanvorstands. Als Jahresthema der Verbandsarbeit für 2020 wurde das Motto „Glaube gibt Heimat – gehütet und getragen“ vorgestellt.

Die Diözesangemeinschaft der Mesnerinnen und Mesner wählten in Mindelheim ihren Vorstand neu: (v.l.) Karl Müller (Ehrenvorsitzender), Stefan Hauke (Beisitzer), Maria Fröhlich (Beisitzerin), Raimund Lux (Schriftführer), Klaus Probst (Diözesanleiter), Martin Harvolk (Kassier), Thorsten Poth (1. Stellvertreter), Gerhard Heinisch (2. Stellvertreter), Sylvia Sigl (Beisitzerin), Domkapitular Harald Heinrich (Diözesanpräses) (Foto: Julian Schmidt / pba)

Rund 480 Mesnerinnen und Mesner aus dem ganzen Bistumsgebiet waren im Forum Mindelheim dazu aufgerufen, über den neuen Vorstand abzustimmen. Der Dillinger Basilika-Mesner und bisherige Diözesanleiter Klaus Probst wurde dabei für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt. Er bleibt damit verantwortlich für die über 2.000 Mesnerinnen und Mesner, die im Mesnerverband des Bistums Augsburg organisiert sind. Auch sein 1. Stellvertreter Thorsten Poth aus Landsberg-Mariä Himmelfahrt wurde wiedergewählt, während Gerhard Heinisch, der Mesner von Krumbach-St. Michael, als Nachfolger für den im September verstorbenen 2. Stellvertreter Roman Margazyn bestimmt wurde.

Neben der Neuwahl stand auch der Rechenschaftsbericht des Diözesanleiters im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Klaus Probst blickte dabei auf eine ereignis- und arbeitsreiche Amtsperiode zurück. Über 15.000 Menschen hätten in den vergangenen fünf Jahren die Veranstaltungen des Mesnerverbandes besucht, er alleine habe auf Dienstreisen über 26.000 Kilometer zurückgelegt, wobei er auch den Einsatz seiner vielen Kolleginnen und Kollegen nicht unerwähnt bleiben lassen wollte. „Dankbar rückwärts, mutig vorwärts, gläubig aufwärts und respektvoll seitwärts“ wolle er schauen und freute sich über die Lebendigkeit des Verbandes und das Engagement der Mesnerinnen und Mesner unseres Bistums. Vor diesem Hintergrund konnte mit "Glaube gibt Heimat – gehütet und getragen" auch das neue Jahresthema für 2020 vorgestellt werden.

Der Mesnerverband feierte Gottesdienst in der Mindelheimer Stadtpfarrkirche (Foto: Julian Schmidt / pba)

Zuvor feierten die Mesner in der Mindelheimer Stadtpfarrkirche St. Stephan miteinander die heilige Messe. Der Diözesanpräses des Mesnerverbandes, Domkapitular Harald Heinrich, verwies in seiner Predigt auf die sich wandelnden Umstände des Mesneramtes. Auch wenn die Arbeit der Mesnerinnen und Mesner gewiss nicht leichter geworden sei, so dürfe Angst vor der Zukunft doch keinen Platz in ihrem Denken haben. „Wie dringend brauchen wir das heute: Christen, denen man die Freude daran anmerkt, dass sie nicht nur ein kostbares und traditionsreiches Kirchenerbe verwalten, sondern etwas tun für und mit Christus!“, rief er den anwesenden Sakristanen zu und machte ihnen Mut: „Gott, dem Schöpfer allen Lebens, kann man trauen!“