Fünf Uhren nebeneinander, die mittlere zeigt die Uhrzeit Augsburgs, die anderen die Uhrzeiten in Teheran, Asmera, Damaskus und Kabul. Aus dem Iran, Eritrea, Syrien und Afghanistan kommen die jungen Männer, die hier in einer Wohngruppe des Förderwerks St. Elisabeth im Augsburger Univiertel leben. „Es ist ein unsägliches Leid für sie, dass sie von ihren Familien getrennt sind“, berichtet Anja Hindermayr, die den Bereich Wohnen im Förderwerk St. Elisabeth leitet. Im Amtsdeutsch heißen die jungen Menschen unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, kurz UmF. Im Auftrag des Jugendamtes kümmert sich das Förderwerk St. Elisabeth, das zur Katholischen Jugendfürsorge (KJF) Augsburg gehört, jetzt um 12 Jugendliche. Auch in anderen Einrichtungen der KJF werden minderjährige Flüchtlinge betreut, insgesamt im Moment knapp 200. Mehr dazu lesen Sie auf den Seiten der Katholischen Jugendfürsorge.
Katholische Jugendfürsorge
Carolin Faßnacht hilft Amir beim Deutschlernen. Im Augsburger Förderwerk St. Elisabeth werden in einer Wohngruppe zwölf junge Flüchtlinge betreut. (Fotos: KJF/Ruf)