"Kirche in Not"

Solidarität mit verfolgten Christen

30.08.2019 10:08

Augsburg (pba). Am Sonntag, 15. September, wird es gemeinsam mit dem Hilfswerk „Kirche in Not“ in Augsburg wieder einen Tag der Solidarität mit verfolgten Christen geben. Die Veranstaltung beginnt um 15.00 Uhr im Haus Sankt Ulrich mit einem Informationsnachmittag und endet um 18.00 Uhr mit einem Kreuzweg für die verfolgte Kirche im Dom.

Das Jahr 2019 gilt laut "Kirche in Not" als eines der blutigsten Jahre für Christen. (Grafik: KIN/pba)

Im Mittelpunkt des Tages steht zum einen die Situation der Kirche in Eritrea. Dazu wird es ein Gespräch mit dem eritreisch-katholischen Priester Mussie Zerai über die staatliche Verfolgung durch das atheistische System in Eritrea geben. Er wohnt in Rom und wurde im Jahr 2016 vom Time-Magazine in die Top 100 der einflussreichsten Menschen der Welt aufgenommen. Zum anderen wird nach einer kurzen Pause, die Zeit für Begegnungen und Gespräche bietet, der Geschäftsführer von „Kirche in Not“ Deutschland, Florian Ripka, um 16:30 Uhr einen Vortrag halten. Er wird dabei anhand aktueller Brennpunkte auf die aktuelle Situation blicken. Das Jahr 2019 gilt laut Aussagen von „Kirche in Not“ als eines der blutigsten Jahre für Christen.

Im Anschluss an das Programm im Haus Sankt Ulrich werden die Teilnehmer gemeinsam zum Hohen Dom ziehen und dort den Tag mit dem Kreuzweg für die verfolgte Kirche beschließen. Daran werden auch ökumenische Gäste teilnehmen. Die liturgische Leitung wird Diözesanadministrator und Domdekan Prälat Dr. Bertram Meier innehaben.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Für den Programmteil im Haus Sankt Ulrich wird um eine Anmeldung bis spätestens Samstag, 7. September, gebeten. (Tel.: 089 6424888-0 oder E-Mail: info@kirche-in-not.de)