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Katholische Jugendsozialarbeit Bayern

Prävention: Radikalisierung und Deradikalisierung bei Jugendlichen im Gespräch

Podiumsgespräch auf dem Dialogtag im Kolpinghaus (Foto: Caritas Bayern/Utters).
10.03.2017 09:00

Die Teilnehmer des 10. Dialogtags der Katholischen Jugendsozialarbeit (KJS) Bayern hatten es gleich zu Beginn nicht leicht: Axel Möller, Vorsitzender der KJS Bayern, bat die rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer - darunter auch Weihbischof Florian Wörner als Jugendbischof der Freisinger Bischofskonferenz - im Kolpinghaus in Augsburg, Aussagen rechtsextremen oder islamistischen Radikalen zuzuordnen. Die Trefferquote war gemischt, eine Einordnung nicht einfach. „Das zeigt uns, dass Radikale jeglicher Couleur Ansichten, Ziele und Methoden teilen. Deswegen betrachten wir Radikalisierung und Deradikalisierung auch im umfassenden Sinne. Dabei leiten uns immer die Fragen, was können wir tun, als Bürger, als Organisationen, als Politik und Gesellschaft und als katholische Jugendsozialarbeit", erläuterte Möller in seiner Begrüßung das Anliegen des Dialogtages. Mehr dazu auf den Seiten des Landescaritasverbands.