Eine zunächst schleichende Säkularisierung hat inzwischen radikal und tief die Gesellschaft erfasst. Die Leugnung oder die Gleichgültigkeit gegenüber Gott und Religion werden oft als Forderung des wissenschaftlichen Fortschritts und eines neuen Humanismus ausgegeben. Im Mittelpunkt steht der individuelle und autonome Mensch, der sich nicht mehr religiös, sondern weltlich begründet. Doch was meint "Säkularisierung" eigentlich genau? Welche Folgen zeigen sich für das gesellschaftliche Zusammenleben? Kann in einem säkularen Milieu doch noch von Gott gesprochen werden? Diesen und weiteren Fragen wird sich der bekannte französische Philosoph, Prof. Dr. Rémi Brague, im Rahmen eines Kolloquiums am kommenden Freitag, 7.2., im Haus St. Ulrich stellen. Das Kolloquium beginnt um 16.00 Uhr und endet gegen 19.30 Uhr. Alle weiteren Informationen zum Kolloquium finden Sie direkt auf den Seiten des Akademischen Forums.