Drogenarbeit: Caritasdirektor Magg wünscht sich eine offenere und regelmäßigere Auseinandersetzung
Augsburg (pca). Am morgigen Freitag findet der diesjährige Internationale Gedenktag der verstorbenen Drogengebraucher statt. Dieser Gedenktag geht auf eine Initiative von Eltern und Angehörigen für eine humane und akzeptierende Drogenarbeit zurück. Seit 1998 wird er Jahr für Jahr begangen. "Für uns ist das ein besonderer Tag, ein Tag der Trauer und der Erinnerung an viele gute Begegnungen und Gespräche mit Betroffenen. Es ist aber auch ein Tag, an dem wir uns immer wieder fragen, ob man in unserer Gesellschaft genügend tut, um den Tod von drogenkonsumierenden und -kranken Menschen verhindern zu können", gibt Diözesan-Caritasdirektor Dr. Andreas Magg zu Bedenken. Er wünscht sich deshalb eine offenere, auch regelmäßigere Auseinandersetzung mit dem Thema. Mehr zur Drogenhilfe des Caritasverbands lesen Sie auf den Seiten der Caritas.