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21.12.2010 01:00

Augsburg (pba). Heute ist der kürzeste Tag des Jahres. Kein Tag ist dunkler als dieser: nur gut acht Stunden Helligkeit, aber fast 16 Stunden Dunkelheit. Diese äußere Dunkelheit im Winter ist Sinnbild für die innere Dunkelheit, von der wir im irdischen Leben umgeben sind. Viel mehr Nacht als Tag ist es auch oft in unserem Leben. Die Dunkelheit umfängt uns und macht uns Angst.
Heute rufen wir nach dem Licht, nach Christus, unserem Morgenstern, der uns in der Nacht den Weg weist. Ja, wir erkennen in ihm die Sonne unseres Lebens. Nicht umsonst ist der Tag der Sonne, der Sonntag, der Tag des Herrn, der Tag Jesu Christi. Auch dann, wenn es dunkel um uns herum ist, sollen wir nicht vergessen: Er ist das Licht, der Stern, die Sonne. Er bringt Licht in die Dunkelheit unseres Lebens:
„O Morgenstern, Glanz des ewigen Lichtes
und Sonne der Gerechtigkeit!
Komm und erleuchte uns,
die wir sitzen in Finsternis und Todesschatten.“