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(2) Vita: Ulrich war ein „Hörender"

 

Das Motiv des „Schutzmantels“ aufnehmend, hat der Künstler und ehemalige Religionslehrer Romuald Grondé eine Ulrichs-Collage (Mischtechnik) gestaltet, die wichtige Motive zur Person und zum Wirken des Heiligen beinhaltet und die „goldenen Fäden“ seines lebenslangen Wirkens hervorhebt. So entsteht für die Schülerinnen und Schüler ein biographischer Verstehensrahmen, innerhalb dessen dann Schwerpunkte gesetzt werden können.

   

   

   

M 5: Ulrichs-Collage

   

Die Schülerinnen und Schüler

  • vergleichen das textile Kunstwerk mit der Ulrichs-Collage (> M 5), sie nehmen das gemeinsame Motiv des „Schutzmantels“ sowie die weiteren Bildinhalte wahr und deuten sie
  • stellen Vermutungen an über die Bezüge zu Ulrich: Bischofsinsignien (Mitra, Stab, Kreuz), Attribute des Heiligen (Fisch, Evangelienbuch); Ulrich als „Hörender“ (Ohr) unterwegs („goldener Faden“): Speisung v. Armen, Feier der Eucharistie, Segnung von Brunnen, Schutz der Bevölkerung und Augsburgs, Lichter der Hoffnung (auch Fürsprecher)
  • erarbeiten anhand eines Videos oder des neu erschienenen Comics (graphic novel): Ulrich von Augsburg. Mit dem Ohr des Herzens einen Überblick zur Ulrichsvita (Auswahl und Daten s. „Quellen und Informationen“; Infos in: www.ulrichsjubilaeum.de/„Hl. Ulrich – Wissenswertes über den Augsburger Bistumspatron“; 
    www.heiliger-ulrich.de/Kap. 4: „Historie“); sie entdecken dabei weitere „goldene Fäden“ im Lebenswirken des Heiligen
  • entscheiden sich für einen Erinnerungsort, der mit der Vita des hl. Ulrich verbunden ist, als besonderen Schwerpunkt und begründen diese Wahl (ggf. Kirchen, Museen, Statuen, Institutionen im lokalen und regionalen Bereich der Schule); dafür wird nach Möglichkeit eine Exkursion angesetzt

Alternative: Wenn keine Exkursion erfolgen soll (ggf. aus Zeitgründen), dann mediale Vergegenwärtigung des gewählten Schwerpunkts, digitale Angebote dazu s. Quellen und Informationen.