Ruhestandsgeistlicher Anton Loser verstorben
Der Ruhestandspriester Anton Loser ist am 26. Juli im Alter von 89 Jahren verstorben. Er wurde am 5. Februar 1937 in Sigmarszell geboren und am 29. Juni 1966 zum Priester geweiht.
Anton Loser wuchs in Schlachters unweit des Bodensees auf und empfing 1966 in Ottobeuren die Priesterweihe. Der Spruch, den er sich für seine Weihe und die anschließende Primiz ausgewählt hatte, war „Euch aber möge der Herr wachsen und reich werden lassen in der Liebe zueinander“ (1 Thess 3,14). Im Anschluss war er als Kaplan in Pfronten und Memmingen-St. Josef tätig sowie kurze Zeit als Präfekt am damals noch bestehenden Bischöflichen Studienseminar in Dillingen. Bereits in dieser Zeit litt er an einer chronischen Krankheit, die ihn sein ganzes Leben lang begleiten sollte, und wurde schon im Dezember 1970 deshalb auf unbefristete Zeit beurlaubt. In dieser Zeit blieb er jedoch weiterhin als Priester tätig, etwa bei regelmäßigen Heimatbesuchen in Sigmarszell. 1984 erfolgte schließlich die frühzeitige Emeritierung. Im Anschluss zog er in das Berchtesgadener Land, wo er seinen Ruhestand verbrachte.
Den Menschen, die ihn kannten und zuletzt noch begleiteten, blieb Anton Loser als humorvoller und vielseitig begabter Mensch in Erinnerung, der trotz seiner Krankheit ebendiesen Begabungen gerne nachging; so galt er zum Beispiel als hervorragender Organist, der auch bei verschiedensten Gottesdiensten und sogar Primizfeiern für die musikalische Gestaltung sorgte.
Anton Loser war zuletzt in Bischofswiesen und Bayerisch Gmain wohnhaft. Am Sonntag, 26. Juli starb er nach langer, schwerer Krankheit im Krankenhaus Bad Reichenhall. Auf seinen Wunsch hin wird er im Familiengrab in Sigmarszell bestattet werden.
Der Zeitpunkt von Requiem und Beisetzung sind noch nicht bekannt und werden baldmöglichst an dieser Stelle nachgetragen.
Der Herr vergelte ihm seine treuen Dienste. Wir bitten um das Gebet für den Verstorbenen.