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Marta Budna-Lamla. Foto: Caritas
21.08.2013 16:04

(pca). Von Drogen abhängig zu sein, muss keine Einbahnstraße bleiben. Vor Jahren hat deshalb der Gesetzgeber die Möglichkeit der Substitution geschaffen. Opiat-Ersatzstoffe werden nach strengen Auflagen von Ärzten verabreicht. Das Ziel dieser Maßnahme war und ist es, drogenabhängigen Menschen einen Weg raus aus der Beschaffungskriminalität und letztlich aus der Abhängigkeit selbst zu eröffnen. Doch das ist nur die eine, bekannte, Seite der Substitution. Die andere, weniger bekannte, ist die psychosoziale Begleitung der Substitutionspatienten. Sie ist genauso gesetzlich vorgeschrieben wie der regelmäßige Kontrollbesuch bei den Ärzten. Im Landkreis Augsburg ist die Caritas mit ihrer Suchtfachambulanz im Zentrum für Seelische Gesundheit dafür zuständig. Die Sozialpädagogin und Suchttherapeutin Marta Budna-Lamla leistet diese Arbeit. Mehr dazu gibt es direkt beim Caritasverband für die Diözese Augsburg.