Änderung der Pfarrheim-Ampel

14.02.2022 14:35

Die Staatsregierung hat zum 9. Februar einige Veränderungen und Lockerungen in der aktuell geltenden 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gegeben. Diese betreffen auch Zusammenkünfte in Pfarrheimen. Das Ordinariat hat die Veränderungen in einem Schreiben zusammengefasst und die Pfarrheim-Ampel aktualisiert.

1.) Öffentliche und private Veranstaltungen in nicht-privaten Räumen (z.B. im Pfarrheim) sowie im Freien

Öffentliche und private Veranstaltungen z.B. im Pfarrheim mit festen Sitz- oder Stehplätzen oder im Freien mit festen Sitz- oder Stehplätzen, sind unter der Maßgabe zulässig, dass von den verfügbaren Plätzen 50%  belegt werden. Bei kulturellen Veranstaltungen (z.B. Konzert, Theateraufführung oder auch im weitesten Sinne einer Faschings-Büttensitzung als kulturelle Veranstaltung), dürfen seit 09.02.2022 sogar 75 % der verfügbaren Plätze belegt werden. Dies gilt auch für größere, überregionale Veranstaltungen, bei denen als 1000 Besucherinnen und Besucher erwartet werden. Die absolute Personen-Obergrenze bei solchen überregionalen Veranstaltungen liegt nun bei 15.000 Besuchern.

Für öffentliche und private Veranstaltungen gilt weiterhin grundsätzlich die 2G Plus-Regelung (geimpft, genesen und zusätzlich getestet), mit den bekannten Ausnahmen für das Personal und ehrenamtlich Tätige (3G-Regelung) sowie für minderjährige Schülerinnen und Schüler zur eigenen Ausübung sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten sowie zur  außerschulischen Bildung im Rahmen der Jugendarbeit.

Bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen im Inneren oder im Freien gilt wurde auch die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern aufgehoben. Allerdings besteht FFP2 - Maskenpflicht auch am festen Sitz- oder Stehplatz. Die Maskenpflicht entfällt lediglich beim Sitzen am Tisch, analog der Regelungen für die Gastronomie.

Die Personenobergrenze bei privaten Feiern im Pfarrheim (z.B. Hochzeiten, Geburtstage u. ä.) von bisher max. 10 Personen kam ersatzlos in Wegfall. Im Rahmen der o.g. 50% Belegungsregelung können ab sofort damit wieder mehr Besucherinnen und Besucher teilnehmen.

Beispiel: der Pfarrsaal bietet für eine Familienfeier Sitzplätze für insgesamt 100 Personen; an der Feier dürfen nach der 50% Regelung 50 Personen teilnehmen. Am Tag nach der Familienfeier möchte der Theaterverein im gleichen Pfarrsaal sein neues Stück aufführen. Da es sich um eine kulturelle Veranstaltung handelt, dürfen von den 100 möglichen Plätzen nun 75 Plätze belegt werde

2.) Gastronomie

Die Sperrstunde in der Gastronomie entfällt, der Zugang bleibt unter 2G Bedingungen möglich.

3.) Hotspots

Die verschärften Regelungen in Kreisen und kreisfreien Kommunen mit einer Inzidenz über 1.000 bleiben bis 23. Februar 2022 ausgesetzt.

4.) Gottesdienste

Die Regelungen zu Gottesdiensten (§ 8 der 15.BayIfSMV) blieben unverändert. Es gilt damit auch weiterhin die diözesane Verordnung zum Infektionsschutz für Kath. Gottesdienste mit dem zugehörigen Infektionsschutzkonzept.