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Was macht eine Pastoralreferentin/ ein Pastoralreferent?

Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten arbeiten z. B. in der Klinikseelsorge, in der kirchlichen Jugendarbeit, in der Gemeindeentwicklung, in der Citypastoral, in Fachreferaten (z. B. Ehe- und Familienseelsorge, Weltanschauungsfragen, Erwachsenenbildung...) oder in großen Pfarreiengemeinschaften. Das Aufgabengebiet ist vielfältig und kann im Laufe des beruflichen Lebens wechseln.

Einblicke in die Arbeit von Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten:

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Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten sind Theologinnen und Theologen, die für den pastoralen Dienst ausgebildet sind und vom Bischof dazu beauftragt werden: Sie üben diesen Dienst in der Nachfolge Christi, in der Treue zum Glauben der Kirche und in Zusammenarbeit mit dem Bischof aus und wirken so mit am Aufbau der Kirche und einer christlichen Weltgestaltung. 

Diesen Beruf gibt es in der Diözese Augsburg seit 1973. Er ist ein Beruf im Volk Gottes und bedeutet, Menschen auf ihrem Weg zu Gott Gefährtin bzw. Gefährte zu sein.

Aus der Gegenwart Gottes leben, sodass dies ausstrahlt, ist Aufgabe jeder Christin, jedes Christen. Dies mit einer wissenschaftlich theologischen Ausbildung zu tun, kann Über- und Tiefblick beisteuern: z. B. geschichtliche Entwicklungen reflektieren können und dies für die Zukunft nutzen; ergründen, wie menschliche Erfahrung die Rede von und mit Gott beeinflusst und umgekehrt; die biblische Botschaft so auslegen können, dass sie für Menschen heute zur Lebensbotschaft wird.

So ist der Beruf der Pastoralreferentin/des Pastoralreferenten ein

Dienst der Kirche

  • in Kultur und Gesellschaft: z. B. in Krankenhäusern, Altenheimen, Gefängnissen, Jugendhilfeeinrichtungen, Betrieben, Schulen...
  • an der Gemeinschaft: Förderung und Unterstützung Ehrenamtlicher, Dienst an der Berufung aller Christen in größeren Seelsorgeeinheiten, in Verbänden, in einer Region, in der Diözese, als Weltkirche, in der Ökumene, im interreligiösen Dialog
  • in der seelsorgerlichen Begleitung von Menschen in verschiedenen Lebensphasen und -situationen: in Kindheit und Jugend, Ehe und Familie, im Erwachsenenalter und am Lebensabend, in Trauer, Angst und Krankheit, in Hoffnung und Freude