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Honigkuchen

15.12.2020 05:00

"Honigkuchen" erzählt vom Plan der jungen Studentin Elli, Weihnachten wieder einmal mit ihrer Familie zu feiern und nicht – wie sonst – in ihrer WG mit ihren Freunden. Doch sie muss feststellen, dass sie mit ihrer Familie so gut wie nichts (mehr) verbindet. Sie merkt es an dem Unverständnis bis Desinteresse an ihrem Leben sowie an ihren Vorstellungen von Weihnachten und dem gemeinsamen Familienabend. Deutlich bewusst wird ihr das anhand der Kuchenplatte, auf der ihre Oma früher zu Weihnachten ihren selbstgebackenen Honigkuchen serviert hat. Sie dient jetzt als Ablage gekaufter kalter Antipasti aus Plastikbechern. Den Honigkuchen gibt es gar nicht mehr. Nach einem Telefonat mit ihrer Mutter, das besonders deutlich macht, wie sehr sie aneinander vorbei leben und reden, fasst sie einen weiteren Entschluss: ihre Familie spontan zu verlassen und die Honigkuchenplatte mitzunehmen – als Erinnerung und Symbol für das Weihnachten ihrer Kindheit zu Lebzeiten ihrer Oma. Dank ihrer Freundin bekommt sie in der WG dieses Weihnachten zurück.

Kurzspielfilm

Medien-Nr. 4702842

Laufzeit: 11 Minuten

Erscheinungsjahr: 2017

Land: Deutschland

Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren

Schlagworte: Brauchtum, Erwartungen, Familie, Feste, Geborgenheit, Gemeinschaft, Generationen, Rituale, Sinn des Lebens, Tradition, Veränderungen, Weihnachten