Watermark
Wie wir das Wasser verändern und wie das Wasser uns verändert
WATERMARK wurde in 10 Ländern gedreht. An jedem Schauplatz beobachten die Filmemacher/innen
Jennifer Baichwal und Edward Burtynsky, wie die Menschen dort mit Wasser umgehen, wie sie es nutzen und gestalten oder wie deren Leben durch das Wasservorkommen geprägt wird.
So beginnt der Film mit überwältigenden Wassermassen nahe des Xiolangdi Staudamms, deren Wucht im Kino durch die Tongestaltung und die Nahaufnahmen – und das damit verbundene Gefühl, mittendrin zu sein – besonders deutlich hör- und sichtbar wird. Direkt im Anschluss folgt in der nächsten Szene eine Aufnahme des kargen Flussbetts des Colorado Rivers, das schon lange ausgetrocknet ist. WATERMARK lebt von solchen Kontrasten. Er zeigt die Kraft des Wassers und die Stille, zeigt stark verschmutztes Abwasser, das aus einer Gerberei in Bangladesch direkt in den Fluss geleitet wird, und sofort darauf, wie Menschen sich in diesem waschen. Er zeigt ein ausgetrocknetes, wüstenähnliches Flussbett, das heute künstlich bewässert werden muss, um die Winderosion in den Griff zu bekommen. Und er zeigt ein künstlich angelegtes Flussdelta mit kilometerlangen Wasserstraßen oder prächtige Wassershows. Unterhaltung und Exzess steht gegen Not und Mangel, Spektakel gegen Ruhe. Und ganz nebenbei erzählt der Film auch noch über das Wasser in seiner religiösen Bedeutung als Mittel der Reinigung von Sünden oder über Forscherteams, die in Grönland in tiefen Eisschichten Erkenntnisse über den Klimawandel und mögliche Folgen sammeln.
Spielfilm
Online-Medium und DVD 4800986
Laufzeit: 88 Minuten
Erscheinungsjahr: 2013
Land: Kanada
Empfohlenes Alter: ab 12 Jahre
Sprache(n): Deutsch, Englisch, Spanisch
Untertitel: Deutsche Untertitel
Schlagworte: Flüsse, Schöpfung, Umwelt, Verantwortung