Nachrichten
28.12.2010
18:07
Augsburg (pba). Die 53. Aktion des Päpstlichen Kindermissionswerkes „Die Sternsinger“ ist heute für die Diözese Augsburg in Steingaden eröffnet worden. Der Augsburger Bischof, Dr. Konrad Zdarsa, begrüßte die über 600 Sternsinger aus allen Teilen des Bistums. Thema der Aktion ist in diesem Jahr „Kinder zeigen Stärke“. Als Beispielland steht dabei Kambodscha im Mittelpunkt. In Kambodscha liegen auch Jahrzehnte nach dem Bürgerkrieg noch immer Millionen von Landminen im Boden versteckt. Viele Kinder werden schwer verletzt und bleiben dauerhaft körperbehindert, wenn sie die Minen beim Spielen oder der Feldarbeit auslösen. Peter Förg vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ zeigte den Kindern eine solche grausame Waffe.
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28.12.2010
01:00
Augsburg (pba). Die katholische Kirche feiert heute das „Fest der Unschuldigen Kinder“. Dabei steht das Gedenken an den Kindermord in Betlehem im Mittelpunkt. Die Kirche sieht in den „Unschuldigen Kindern“ Märtyrer, die um Jesu willen umgebracht wurden.
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27.12.2010
17:00
Augsburg (pba). Am Fest der Heiligen Familie, dem 26. Dezember 2010, ist Geistlicher Rat, Monsignore Georg Höß, im 54. Jahr seines Priestertums, verstorben. Das Requiem und die anschließende Beerdigung werden am Mittwoch, 29. Dezember 2010, um 14 Uhr in der Basilika St. Peter in Dillingen/Donau gefeiert.
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26.12.2010
01:00
Augsburg (pba). Am heutigen Sonntag, dem Sonntag nach Weihnachten, feiern wir das Fest der Heiligen Familie. Die längste Zeit seines irdischen Lebens, etwa 30 Jahre, verbrachte Jesus verborgen vor dem Licht der Öffentlichkeit in einer kleinen jüdischen Familie in Nazaret. Daran erinnert das heutige Fest, das am Sonntag nach Weihnachten gefeiert wird. Eine heilige Familie – ja, aber keine Familie ohne Sorgen und Nöte. Es beginnt schon mit der Sorge Josefs um Maria, die aufgrund ihrer Schwangerschaft hätte gesteinigt werden können. Darum wollte er sich zunächst still und heimlich von ihr zurückziehen. Doch ein Engel macht ihm seine Berufung als Beschützer der Heiligen Familie deutlich. Dann die Reise mit der hochschwangeren Maria nach Bethlehem und die Entbindung in einem Viehstall. Kaum ist das Kind auf der Welt, muss die Familie nach Ägypten fliehen, weil der König dem Jesuskind nach dem Leben trachtet. Als Jesus zwölf Jahre alt ist, geht er auf der Heimfahrt von der Wallfahrt nach Jerusalem verloren. Maria und Josef bekommen es mit der Angst zu tun. Dann viele Jahre harte Arbeit als Zimmerleute. Irgendwann stirbt Josef, so dass Maria und Jesus alleine zurück bleiben.
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Wir wünschen allen Besuchern unserer Webseite gesegnete Weihnachten
25.12.2010
01:01
25.12.2010
01:00
Augsburg (pba). Heute feiern wir den ersten Weihnachtstag. Die Geburt Christi ist als eigenes Fest bereits am 25. Dezember 336 in der römischen Stadtliturgie gefeiert worden. Der Termin als solcher steht in Zusammenhang mit dem heidnischen Staatsfest „Geburt des unbesiegbaren Sonnengottes“ und kann auch als christliche Reaktion darauf verstanden werden. Zum Anderen ist der Zeitpunkt der Wintersonnenwende bedeutsam für die christliche Lichtsymbolik: Christus ist das wahre Licht der Welt.
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25.12.2010
00:30
Augsburg (pba). Bischof Dr. Konrad Zdarsa hat am 24. Dezember mit Hunderten Gläubigen im Hohen Dom zu Augsburg die Messe der Heiligen Nacht gefeiert. Seine Predigt dokumentieren wir nachfolgend.
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Heiliger Abend
24.12.2010
01:00
Augsburg (pba). Nach römischer Tradition darf der Priester an Weihnachten drei Messen feiern: die Christmette, die Hirtenmesse und das Hochamt. In dieser Dreizahl sahen die großen Mystiker des Mittelalters einen Hinweis auf die „dreifache Geburt“ unseres Herrn: Die erste Geburt ist die ewige Geburt Christi, des wesensgleichen Sohnes, aus dem Vater. Die zweite Geburt, deren wir heute gedenken, ist die aus Maria, der Jungfrau. Die dritte Geburt ist die Geburt Jesu im Herzen der Gläubigen. Die alttestamentliche Lesung der Christmette (Jes 9,1-6) kündet uns von der messianischen Hoffnung, die an diesem Festtag ihre Erfüllung gefunden hat. Die zweite Lesung (Tit 2,11-14) richtet den Blick schon auf das endzeitliche „Erscheinen der Herrlichkeit“ Christi. Das Evangelium (Lk 2,1-14) verkündet die Geburt Jesu in Betlehem. Die Lichtsymbolik findet Ausdruck im Tagesgebet: „in dieser hochheiligen Nacht ist uns das wahre Licht aufgestrahlt“. Das Gabengebet handelt vom „wunderbaren Tausch“: „gib, daß wir durch den wunderbaren Tausch deinem Sohn gleichgestaltet werden, in dem unsere menschliche Natur mit deinem göttlichen Wesen vereint ist.“
O Emmánuel – O Gott-mit-uns
23.12.2010
01:00
Augsburg (pba). O-Antiphonen sind in der katholischen Liturgie seit sehr früher Zeit die Antiphonen zum Magnificat in der Vesper der letzten sieben Adventstage vor dem Heiligen Abend, also vom 17. bis 23. Dezember. Der Name „O-Antiphonen“ geht darauf zurück, weil die Rufe jeweils mit „O“ beginnen. Wir stellen sie Ihnen jeden Tag bis zum Heiligen Abend vor: Einen Tag vor dem Heiligen Abend erhebt die Kirche zum letzten Mal ihren Ruf der sieben O-Antiphonen. Sie ruft nach Erlösung und wendet sich dabei an den, den sie den „Emmanuel“, den „Gott-mit-uns“, nennt. Hatte sich Gott im Alten Testament als „Jahwe“, als „Der, der ich da sein werde“, geoffenbart, so offenbart sich Gott im Neuen Testament wieder als der, der da ist, der mit uns ist, der „Emmanuel“ ist. Wir haben keinen Gott, der uns fern ist. Gott ist uns nah, ganz nah, und er ist für uns da. Als König und Lehrer weist er seinem Volk den Weg ins ewige Leben, als Heiland der Völker führt er uns zur Vollendung. Und dieser König, Lehrer und Heiland, Jesus Christus, ist unser Herr und Gott, dessen Geburt wir in der morgigen Nacht feiern:
„O Emmánuel, unser König und Lehrer,
Du Erwartung und Heiland der Völker!
Komm, uns zu erlösen, Herr, unser Gott!“
„O Emmánuel, unser König und Lehrer,
Du Erwartung und Heiland der Völker!
Komm, uns zu erlösen, Herr, unser Gott!“
22.12.2010
11:49
Augsburg (pba). Lesezeichen, auf denen die Bibelstellen der Sonntagsevangelien aufgeführt sind, bietet die katholische Bewegung „Jugend 2000“ an. Für den Referenten der „Jugend 2000“ im Bischöflichen Jugendamt der Diözese Augsburg, Simon Lipp, ist das Lesezeichen ein praktischer Begleiter im Alltag: „Auf einen Blick findet man auf dem Lesezeichen alle Sonntagsevangelientexte des gesamten Kirchenjahres. In meinem Kalenderbuch erinnert mich das Lesezeichen tagsüber oft an die Hl. Schrift. Die geistliche Schriftbetrachtung ist eine wertvolle Bereicherung für den persönlichen Glauben, die mir sehr wichtig geworden ist."
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