Nachrichten
18.12.2010
01:00
Augsburg (pba). In der zweiten O-Antiphon in der Reihe der sieben Anrufungen kurz vor Weihnachten ruft die Kirche, dass der Herr doch bald wiederkommen möge. Schon die Christen der Urkirche riefen in ihrer aramäischen Sprache, der Muttersprache Jesu: Marana tha – Komm Herr Jesus! Aus Ehrfurcht sprachen die Juden ja den Gottesnamen JHWH (Jahwe) in der Heiligen Schrift nicht aus, sondern ersetzten ihn durch die Anrede „Adonai“, „Herr“. Doch wie kann man Jesus, den Sohn der Maria, mit dem Gottesnamen „Adonai“, „Herr“ anrufen?
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17.12.2010
15:54
Augsburg (pba). Das Motto der diesjährigen Adveniat-Aktion lautet: „Ihr werdet meine Zeugen sein". Höhepunkt ist auch in diesem Jahr die Weihnachtskollekte für ganz Lateinamerika und der Karibik, die an Heiligabend sowie am ersten Weihnachtstag in allen katholischen Gemeinden Deutschlands stattfindet. Wer auf der Suche nach Ort und Zeit der Christmette, von Messfeiern, Gottesdiensten, Andachten oder Krippenspielen während der Weihnachtsfeiertage ist, erhält auch in diesem Jahr unter www.weihnachtsgottesdienste.de Auskunft. Evangelische Kirchengemeinden und katholische Pfarrgemeinden haben hier ihre Gottesdienste und Veranstaltungen in eine Datenbank eingetragen. Besucherinnen und Besucher können per Mausklick das Serviceportal zur bundesweiten Recherche nutzen. www.weihnachtsgottesdienste.de
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17.12.2010
01:00
Augsburg (pba). Heute tritt die Kirche in die unmittelbare Vorbereitungszeit auf das hochheilige Weihnachtsfest ein. In der Liturgie wird dies dadurch deutlich, dass vom 17. bis zum 23. Dezember die sogenannten „O-Antiphonen“ gesungen werden, und zwar sowohl im kirchlichen Stundengebet (vor dem Magnifikat) als auch in der heiligen Messe (als Ruf vor dem Evangelium). Mit diesen spätestens aus dem 7. Jahrhundert stammenden Anrufungen des göttlichen Erlösers reihen wir uns ein in einen viele Jahrhunderte währenden Strom des Gebetes. Zugleich ist es ein eindringliches, siebenfach wiederholtes Bitten um das baldige Wiederkommen Jesu Christi.
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16.12.2010
11:00
Augsburg (pba). Die „aktion hoffnung“ der Diözese Augsburg unterstützt in diesem Jahr das Projekt „Don Bosco Youth and Technical Centre“ in Youhanabad/Pakistan. Der Rektor der Einrichtung, Pater Miguel Ruiz SDB, stellte das Jugendzentrum am 15. Dezember 2010 in Augsburg vor: „Im ‚Don Bosco Youth and Technical Centre’ erhalten christliche und muslimische Jugendliche die Möglichkeit, einen Schulabschluss oder eine Berufsausbildung zu erlangen. Das Zentrum ist die größte und für Christen einzige Ausbildungsstätte im Land.“ Der Salesianerpater bedankte sich für die finanzielle Unterstützung bei der Diözese Augsburg.
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15.12.2010
15:04
Augsburg (pba). Bischof Dr. Konrad Zdarsa und die Weihbischöfe Josef Grünwald und Dr. Dr. Anton Losinger werden an den Weihnachtsfeiertagen folgende Gottesdienste zum „Hochfest der Geburt des Herrn“ im Augsburger Mariendom zelebrieren: Am Heiligen Abend (24.12.) feiert Weihbischof Josef Grünwald um 7 Uhr eine Rorate-Messe. Um 23.30 Uhr zelebriert der Bischof gemeinsam mit den Weihbischöfen die Christmette.
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15.12.2010
13:53
Augsburg (DBK). Ab morgen ist der Film „Von Menschen und Göttern“ im Kino zu sehen. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch hat den Kinofilm vorab in einem Kino angeschaut und würdigte den neuen Film als besonders sehenswert. „Der Film zeigt das Leben der Trappistenmönche von Tibhirine in Algerien, die 1996 brutal ermordet wurden. Er ist ein herausragendes Beispiel für die Vermittlung christlicher Werte im Kino. Er stellt eindrucksvoll dar, wie aus tiefer Spiritualität und der Nähe zu Gott die Kraft erwächst, die politisch brisante Botschaft der Liebe gerade in einer Situation der Bedrohung durch Gewalt konsequent zu leben“, so Zollitsch.
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15.12.2010
10:44
Augsburg (pba). Pfarrer Bernhard Waltner und Verena Rüger von der Diözesanstelle Berufe der Kirche bieten für Pfarrgemeindemitglieder, die sich in ihrer Pfarrei für das Thema „Berufung“ engagieren wollen, einen Projektabend zu diesem Thema in Burgau an. Der Anmeldeschluss ist der 18. Januar 2011.
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Katholische Hilfswerke geben wieder umfassenden Überblick
„Kalender Weltkirche 2011“ veröffentlicht"
13.12.2010
15:19
Freising (RENOVABIS). „Wer tut was wann?“, „Mit welchen bundesweiten Kampagnen ist zu rechnen?“, „Was sind 2011 die Schwerpunktthemen der weltkirchlichen katholischen Hilfswerke?“ Solche und andere Fragen beantwortet der „Kalender Weltkirche“, der jetzt für das Jahr 2011 bereits zum achten Mal erschienen ist. Der Kalender wird von den Hilfswerken Missio, Adveniat, Renovabis, Misereor, Caritas international und Kindermissionswerk herausgegeben, die auch für das kommende Jahr ihre Vorhaben wieder untereinander abgestimmt haben, vor allem im Hinblick auf bundesweite Aktivitäten.
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13.12.2010
13:08
Augsburg (Universität Augsburg). Seit Sommer 2010 lehrt Prof. Dr. Peter Maria Hofmann Katholische Fundamentaltheologie an der Universität Augsburg. Er trat damit die Nachfolge von Prof. Dr. Klaus Kienzler an. Der gebürtige Hildesheimer lehrte zuvor an der Universität Koblenz-Landau. Als Priester war Hofmann als Seelsorger und Gemeindevorstand tätig. In seiner Forschung und Lehre widmet er sich unter anderem Aspekten der Ikonologie innerhalb der Theologie und dem Verhältnis von Liturgie und Dogmatik. Als eine von vielen fundamentaltheologischen Fragestellungen diskutiert er in seinen Vorlesungen etwa die Frage nach der Gotteserfahrung im Gebet bzw. nach den theologischen Voraussetzungen des Betens.
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13.12.2010
12:11
Augsburg (pcd). Bruder Solanus, mit bürgerlichem Namen Rudolf Hermann, wurde am 19. Mai 1909 in Thal (Pfarrei Illerberg) geboren und heute vor 60 Jahren getötet. In dem beschaulichen schwäbischen Dorf an der westlichen Grenze des Bistums wuchs er gemeinsam mit vier Geschwistern auf, zwei weitere Geschwister starben bei der Geburt, ein drittes als Kleinkind. In seinem Elternhaus und in der Volksschule lernte er den katholischen Glauben schätzen und lieben. Zunächst war Rudolf in der Landwirtschaft tätig und machte dann eine Lehre als Maler und Lackierer. Er trat dem Kolping-Gesellenverein bei und war allseits bekannt für sein klares religiöses und sittliches Zeugnis. Im Februar 1931 bat der noch 21-jährige um Aufnahme als Ordensbruder in die Benediktiner-Erzabtei St. Ottilien, sofern man ihn "für so einen hohen Beruf würdig" erachte.
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