Nachrichten
O Rex géntium – O König aller Völker
22.12.2010
01:00
Augsburg (pba). O-Antiphonen sind in der katholischen Liturgie seit sehr früher Zeit die Antiphonen zum Magnificat in der Vesper der letzten sieben Adventstage vor dem Heiligen Abend, also vom 17. bis 23. Dezember. Der Name „O-Antiphonen“ geht darauf zurück, weil die Rufe jeweils mit „O“ beginnen. Wir stellen sie Ihnen jeden Tag bis zum Heiligen Abend vor: Wer ruft heute noch nach einem König? Wenn die Kirche in ihrer heutigen O-Antiphon nach dem König aller Völker ruft, dann ist das kein wehmütiger Ruf enttäuschter Demokraten. Vielmehr weiß der Glaubende, dass das Irdische sehr vorläufig ist und es die Sehnsucht des Menschen, die Sehnsucht der Völker, nicht stillen kann. Der Wunsch nach Einheit, nach Ganzheit, nach Erlösung – den kann die Welt nicht stillen, das ist nicht demokratisch machbar oder eine politische Option. Es ist vielmehr eine religiöse Sehnsucht, die den Menschen, der aus Erde gemacht ist, weit über das Irdische emporhebt: in die Sphäre des Himmels, in das Milieu Gottes, in das Königreich der Himmel. Hier allein weiß der Mensch seine Sehnsucht gestillt, von Ihm, der ist und der war und der kommen wird:
„O König der Nationen, Sehnsucht der Völker,
Du Eckstein, der aus beiden Eines macht;
komm, und erlöse den Menschen,
den Du aus Erde gebildet hast.“
„O König der Nationen, Sehnsucht der Völker,
Du Eckstein, der aus beiden Eines macht;
komm, und erlöse den Menschen,
den Du aus Erde gebildet hast.“
21.12.2010
18:04
Augsburg/Steingaden (Weltkirche). Mehrere Hundert Sternsinger wird der Bischof von Augsburg, Dr. Konrad Zdarsa, am Dienstag, 28. Dezember 2010, in Steingaden aussenden. Die diesjährige Sternsingeraktion steht unter dem Leitwort „Kinder zeigen Stärke“. Das Beispielland für die 53. Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder ist 2011 Kambodscha. „Die Kinder und Jugendlichen aus dem Bistum Augsburg haben in den vergangenen Jahren ein vorbildliches Zeichen ihrer Verbundenheit mit den Kindern in der Welt gezeigt – das spornt uns auch in diesem Jahr an“, so Prälat Dr. Bertram Meier, Weltkirchenreferent des Bistums Augsburg. Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer wird die Sternsinger aus Steingaden am 30. Dezember 2010 um 17 Uhr in der Münchener Staatskanzlei empfangen.
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21.12.2010
17:35
Augsburg (pba). Das gedruckte Programmheft der Frauenseelsorge im Bistum Augsburg für das Jahr 2011 ist ab sofort erhältlich. Die zahlreichen Angebote für Frauen und speziell auch für Alleinerziehende reichen über spirituelle und thematische Seminare, Begegnungstage, Einkehrtage und Exerzitien bis hin zu Hilfen bei praktischen Fragen, wie beispielsweise das Angebot eines Kochkurses im Februar.
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21.12.2010
15:50
Augsburg, 21.12.2010 (skm). Bei minus 7 Grad sind am 18. Dezember über 100 Sammler, darunter viele Jugendliche, auf dem Gelände der Impulsarena in Augsburg unterwegs gewesen, um beim Heimspiel des FC Augsburg gegen Hertha BSC Spenden für die Wärmestube des Sozialdienstes Katholischer Männer (SKM) Augsburg zu sammeln. Dabei kam ein Erlös von 3125,12 Euro zustande.
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21.12.2010
12:14
Augsburg (pba). Die neu komponierte Mindelheimer Stephanus-Messe wird am Patrozinium der Stadtpfarrkirche St. Stephan in Mindelheim, dem 26. Dezember, uraufgeführt. Um 10 Uhr feiert der Bischöfliche Referent für Kirchenmusik im Bistum Augsburg, Weihbischof Josef Grünwald, ein Pontifikalamt in der Stadtpfarrkirche, bei dem die Messe unter der Leitung des Mindelheimer Kirchenmusikers Jürgen Michels zum ersten Mal zu hören sein wird. Komponiert wurde die Mindelheimer Stephanus-Messe von dem ehemaligen Trierer Domkapellmeister, Prof. Klaus Fischbach.
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O Oriens – O Morgenstern
21.12.2010
01:00
Augsburg (pba). Heute ist der kürzeste Tag des Jahres. Kein Tag ist dunkler als dieser: nur gut acht Stunden Helligkeit, aber fast 16 Stunden Dunkelheit. Diese äußere Dunkelheit im Winter ist Sinnbild für die innere Dunkelheit, von der wir im irdischen Leben umgeben sind. Viel mehr Nacht als Tag ist es auch oft in unserem Leben. Die Dunkelheit umfängt uns und macht uns Angst.
Heute rufen wir nach dem Licht, nach Christus, unserem Morgenstern, der uns in der Nacht den Weg weist. Ja, wir erkennen in ihm die Sonne unseres Lebens. Nicht umsonst ist der Tag der Sonne, der Sonntag, der Tag des Herrn, der Tag Jesu Christi. Auch dann, wenn es dunkel um uns herum ist, sollen wir nicht vergessen: Er ist das Licht, der Stern, die Sonne. Er bringt Licht in die Dunkelheit unseres Lebens:
„O Morgenstern, Glanz des ewigen Lichtes
und Sonne der Gerechtigkeit!
Komm und erleuchte uns,
die wir sitzen in Finsternis und Todesschatten.“
Heute rufen wir nach dem Licht, nach Christus, unserem Morgenstern, der uns in der Nacht den Weg weist. Ja, wir erkennen in ihm die Sonne unseres Lebens. Nicht umsonst ist der Tag der Sonne, der Sonntag, der Tag des Herrn, der Tag Jesu Christi. Auch dann, wenn es dunkel um uns herum ist, sollen wir nicht vergessen: Er ist das Licht, der Stern, die Sonne. Er bringt Licht in die Dunkelheit unseres Lebens:
„O Morgenstern, Glanz des ewigen Lichtes
und Sonne der Gerechtigkeit!
Komm und erleuchte uns,
die wir sitzen in Finsternis und Todesschatten.“
20.12.2010
14:12
Augsburg (pba). Vier Kinder aus der katholischen Pfarrgemeinde St. Gordian und Epimach in Stöttwang im Dekanat Kaufbeuren vertreten am Mittwoch, 5. Januar 2011, ab 11 Uhr das Bistum Augsburg beim Sternsinger-Empfang von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Die Mädchen und Jungen aus Stöttwang hatten sich am Sternsinger-Wettbewerb der 53. Aktion Dreikönigssingen beteiligt und beim Preisrätsel die richtige Lösung gefunden: „Stärke zeigen“. Bei der anschließenden Ermittlung der diözesanen Gewinner hatten sie zudem das nötige Losglück.
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20.12.2010
14:05
Augsburg (pba). Wer sich über Gottesdienste an Weihnachten informieren will, kann dies auf der Internetseite www.weihnachtsgottesdienste.de tun. Die Seite enthält auch Informationen zu hunderten Gottesdiensten in den Pfarrgemeinden der Diözese Augsburg.
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O clavis David – O Schlüssel Davids
20.12.2010
01:00
Augsburg (pba). Menschen sind gefangen – in ihrer Schuld, in ihrer Krankheit, in ihrer Angst, in ihren Verletzungen, in ihrer Vergangenheit und in ihrer Vergänglichkeit. Angesichts dieser inneren Gefangenheit des Menschen ruft die Kirche heute zu Jesus als dem Schlüssel unseres Lebens, der uns von allem, was uns gefangen hält, befreit. So kann Weihnachten für uns zum „Schlüsselerlebnis“ werden:
„O Schlüssel Davids und Zepter des Hauses Israel!
Was Du öffnest, kann niemand schließen;
was Du verschließest, kann niemand öffnen:
Komm, und führe den Gefesselten aus dem Hause des Kerkers,
wo er sitzt in Finsternis und Todesschatten.“
„O Schlüssel Davids und Zepter des Hauses Israel!
Was Du öffnest, kann niemand schließen;
was Du verschließest, kann niemand öffnen:
Komm, und führe den Gefesselten aus dem Hause des Kerkers,
wo er sitzt in Finsternis und Todesschatten.“
19.12.2010
01:00
Augsburg (pba). Das Christentum kommt nicht aus dem luftleeren Raum, es ist ein Spross des Judentums. Doch die Berufung Gottes gilt nicht mehr nur dem einen Volk, dem Judentum, sondern allen Völkern. Juden wie Heiden werden zu dem einen Volk Gottes. Es soll nicht mehr ein Nebeneinander von Gottesvolk und Heiden geben, sondern alle Völker sollen sich vereinen im Glauben an den einen wahren Gott.
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