Nachrichten
06.04.2010
11:46
Günzburg/ Augsburg (pm/ pba). Depressionen gehören zu den häufigsten Erkrankungen, werden aber nach wie vor mit einem Tabu belegt - zum Schaden der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Dies verdeutlichte einmal mehr der Freitod von Torwart Robert Enke, der jahrelang seine Erkrankung verborgen hat.Günzburg/ Augsburg, 6.4.2010 (pm/ pba). Depressionen gehören zu den häufigsten Erkrankungen, werden aber nach wie vor mit einem Tabu belegt - zum Schaden der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Dies verdeutlichte einmal mehr der Freitod von Torwart Robert Enke, der jahrelang seine Erkrankung verborgen hat.
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06.04.2010
11:44
Der Priesterrat der Diözese Augsburg hat sich auf seiner Klausurtagung am 3. März 2010 in Kempten mit den Missbrauchsfällen in katholischen Einrichtungen beschäftigt und hat folgende Erklärung abgegeben:
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29.03.2010
11:38
Augsburg (aktion hoffnung). Mit ohrenbetäubendem Lärm der wohl größten Rätsche der Welt und zahlreichen kleineren Rätschen hat die aktion hoffnung - ge-meinsam mit der Hauptabteilung Weltkirche des Bistums Augsburg sowie dem Bischöflichen Jugendamt - heute ihre traditionelle „Rätsch-Aktion“ in der Karwoche 2010 eröffnet. Der Leiter der Hauptabteilung Weltkirche des Bis-tums Augsburg, Domkapitular Prälat Dr. Bertram Meier, dankte den mehr als 80 Jungen und Mädchen, die stellvertretend für viele Hundert Jugendliche in die Pfarrei Mariä Schmerzen nach Vilgertshofen gekommen waren, für ihren Einsatz. „Ihr lasst euch ins Spiel der Kirche bringen und setzt euch für die Mit-menschen in der Einen Welt ein. Dafür danke ich euch ganz herzlich“, so Mei-er, der sich ebenso wie Pfarrer P. Steevan D’Souza und Bürgermeister Konrad Welz über das Engagement der Jugendlichen freute.
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01.04.2010
11:29
„Ich bin zutiefst erschüttert über die Anschuldigungen, die mir gegenüber erhoben werden. Ich versichere nochmals, dass ich zu keiner Zeit gegen Kinder und Jugendliche körperliche Gewalt in irgendeiner Form angewandt habe.
Ich bin gerne bereit, mit Männern und Frauen, die in ihrer Jugendzeit im Kinderheim St. Josef in Schrobenhausen gelebt haben, über ihre Erinnerungen, Erlebnisse und Vorwürfe zu sprechen, um zuzuhören und zu erfahren, was sie in ihrer Kindheit belastet hat.
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Ich bin gerne bereit, mit Männern und Frauen, die in ihrer Jugendzeit im Kinderheim St. Josef in Schrobenhausen gelebt haben, über ihre Erinnerungen, Erlebnisse und Vorwürfe zu sprechen, um zuzuhören und zu erfahren, was sie in ihrer Kindheit belastet hat.
04.04.2010
11:26
Augsburg (pba). Der Bischof von Augsburg, Dr. Walter Mixa, hat in seiner Osterpredigt angesichts der Missbrauchsskandale in der Kirche zu Umkehr und Erneuerung aufgerufen. Es müsse ein neuer Weg und ein neues Denken eingeschlagen werden, sagte der Bischof am Sonntag im Augsburger Dom. Das körperliche und seelische Leid, das im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch Menschen zugefügt worden sei, „auch von Mitarbeitern der Kirche und Priestern“, laste „wie Blei auf der ganzen Kirche“. “Die ganze Kirche ist bedrückt“, sagte der Bischof.
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„Unbequemer Bischof soll in Misskredit gebracht werden“
Ehemalige Pfarrgemeinderatsmitglieder stellen sich hinter Bischof Mixa
07.04.2010
11:19
Schrobenhausen/Augsburg (pba). In einem offenen Brief haben sich langjährige Mitglieder des Pfarrgemeinderates Schrobenhausen hinter den ehemaligen Stadtpfarrer und heutigen Bischof von Augsburg, Dr. Walter Mixa, gestellt. „Die unglaublichen Vorwürfe“ seien so absurd, schreiben Gertraud Mayer, Walli Brandstetter, Willi Stark und Hans Gampl (alle Schrobenhausen), „dass deren Unwahrheit mit Händen zu greifen ist“. Bei den erhobenen Vorwürfe gehe es darum , so die ehemaligen Mitglieder des Pfarrgemeinderates, „einen unbequemen Bischof, der in einer säkularisierten Zeit die Wunden unserer Gesellschaft aufzeigt, in Misskredit zu bringen“. Mixa sei schon als Stadtpfarrer „ein kozilianter Priester und von besonderer Freundlichkeit im Umgang mit Jedermann“ gewesen. Den Stadtpfarrer habe mit der Jugend und den Kindern „echte Zuneigung und Offenheit“ verbunden.
07.04.2010
11:17
Augsburg (pba). Die Aufklärung der Misshandlungsvorwürfe gegen Bischof Dr. Walter Mixa hat der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Augsburg gefordert. Der Vorsitzende des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Augsburg, Helmut Mangold, hat Bischof Mixa öffentlich sein Vertrauen ausgesprochen: „Ich gehe davon aus, dass Bischof Mixa die Wahrheit sagt“, sagte Mangold der Augsburger Allgemeinen. Der Vorsitzende des Diözesanrates regte an, die eidesstattlichen Erklärungen von zwei namentlich bekannten Frauen und von fünf weiteren anonymen Personen durch eine neutrale Stelle überprüfen zu lassen, auf die sich die Süddeutsche Zeitung in ihrer Berichterstattung stützt. Am Wahrheitsgehalt der eidesstattlichen Versicherungen gibt es inzwischen vermehrte Zweifel.
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09.04.2010
11:16
Augsburg (pba). Das Bistum Augsburg hat die „Süddeutsche Zeitung“ aufgefordert, umgehend den Wortlaut der schriftlichen eidesstattlichen Versicherungen, mit denen zwei namentlich bekannte Frauen und vier bis fünf anonyme Personen Bischof Mixa beschuldigen, in seiner Zeit als Stadtpfarrer körperliche Gewalt gegen Kinder und Jugendliche angewandt zu haben, vollständig offen zu legen und diese auch dem externen Beauftragten der Diözese Augsburg für die Untersuchung von Missbrauchsfällen und körperliche Gewalt in kirchlichen Einrichtungen vorzulegen.
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„Fühle mich in dieser Stunde der Trauer persönlich verbunden im Gebet“
Bischof Mixa kondoliert Polen
11.04.2010
11:14
Augsburg/Landsberg (pba). Der Bischof von Augsburg und Militärbischof der Deutschen Bundeswehr hat dem polnischen Volk und der Kirche in Polen sein tiefes Mitgefühl und seine Verbundenheit angesichts der Flugzeugkatastrophe ausgesprochen, bei der am Samstag neben dem Staatspräsidenten Lech Kaczynski und seiner Ehefrau sowie führenden Persönlichkeiten Polens auch der katholische Militärbischof der polnischen Streitkräfte, Tadeusz Ploski, ums Leben kamen. Bischof Mixa versicherte die Opfer und deren Angehörige seines Gebetes. „Als gebürtiger Oberschlesier fühle ich mich mit dem polnischen Volk und den Angehörigen der Opfer des Flugzeugabsturzes auch persönlich in dieser Stunde der tiefen Trauer verbunden und bete um den Trost des auferstandenen Christus“, sagte Mixa.
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11.04.2010
11:12
Augsburg (pba). In einem offenen Brief an den Bayerischen Rundfunk und an das Bistum Augsburg hat sich jetzt ein ehemaliges Heimkind des St. Josef-Kinderheimes in Schrobenhausen mit vollständiger Namensangabe zu Wort gemeldet und Bischof Mixa gegen die teilweise anonymen Anschuldigungen gegen den heutigen Bischof von Augsburg in der „Süddeutschen Zeitung“ in Schutz genommen. Helmut Diehl aus dem Landkreis Ludwigshafen schreibt in seinem Brief unter anderem: „Ich war selbst Heimkind im Kinderheim St. Josef in Schrobenhausen von 1970 bis 1976 und gleichzeitig Ministrant bei Herrn Bischof Walter Mixa und kann diese Vorwürfe absolut nicht bestätigen. In all den Jahren habe ich nie Gewalttätigkeiten weder durch Herrn Mixa noch durch die damaligen Nonnen erfahren müssen.“
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