Nachrichten
18.04.2010
14:37
Augsburg (pba). Bischof Mixa erhält in der Debatte um die gegen ihn erhobenen Prügelvorwürfe jetzt auch Unterstützung aus der Mitte des Augsburger Diözesanrates der Katholiken. Nachdem bereits der Vorsitzende des Diözesanrates, Helmut Mangold, die Klarstellung des Bischofs vom Freitag begrüßt hatte, mit der dieser auf Nachfrage von Medien zwar „die eine oder andere Watschn eingeräumt“, den Vorwurf der Prügel und schwerer Züchtigungen aber erneut entschieden zurückgewiesen hatte, meldet sich jetzt ein Mitglied der Katholischen Laienvertretung im Bistum Augsburg zu Wort, das persönlichen Kontakt mit Kindern aus dem Kinderheim St. Josef in Schrobenhausen hatte.
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Bischof Mixa weist Vorwurf der Lüge zurück
18.04.2010
14:34
Augsburg (pba). Der Bischof von Augsburg, Dr. Walter Mixa, hat den Vorwurf der Lüge im Zusammenhang mit den in der Süddeutschen Zeitung gegen ihn erhobenen Prügelvorwürfen mit Entschiedenheit zurückgewiesen. Zu Bild am Sonntag sagte der Bischof : „Ich habe Sie nicht belogen! In der Süddeutschen Zeitung wurde ich bezichtigt, Kinder brutal mit dem Stock geschlagen und schwer gezüchtigt zu haben. Auf diese schweren Vorwürfe habe ich ehrlich und mit reinem Gewissen geantwortet, dass ich zu keinem Zeitpunkt körperliche Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ausgeübt habe. An die eine oder andere einfache Ohrfeige habe ich dabei überhaupt nicht gedacht. Dass ich nicht geprügelt habe, dazu stehe ich auch heute noch. Auf vereinzelte Ohrfeigen hat sich die Diskussion erst in den letzten Tagen zugespitzt. Und dann habe ich eben so ehrlich gesagt, dass ich das nicht ausschließen kann. Daraus wird jetzt künstlich eine Lüge konstruiert.“
Chefvolkswirt der Deutschen Bank Norbert Walter: „Mixa ist glaubwürdig“
17.04.2010
14:32
Augsburg (pba). Der ehemalige Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter, sieht in der Debatte um den Augsburger Bischof Walter Mixa "fundamentalistische Aufklärer" am Werk. Mixas Kritiker würden verkennen, dass körperliche Züchtigung vor einigen Jahrzehnten in Deutschland normal war, sagte das Mitglied des Zentralkomitees der Katholiken (ZdK) am Samstag im Deutschlandfunk. Walter sagte, auch seine Mutter habe ihn "verprügelt: Es hat mir nicht geschadet". Ihm seien dadurch Grenzen aufgezeigt worden. Dass Mixa die Vorwürfe zunächst abgestritten hatte, nannte Walter glaubwürdig. Der Bischof habe die später eingestandenen Ohrfeigen nicht als Gewalt gegen Kinder empfunden.
16.04.2010
12:57
Augsburg (pba). Der Bischof von Augsburg, Dr. Walter Mixa, hat sich gegenüber der Nachrichtenagentur DPA und der Bild am Sonntag erneut zu den Prügelvorwürfen gegen ihn geäußert. Wörtlich sagte der Bischof zu Bild am Sonntag: „Zu den Vorwürfen wegen schwerer körperlicher Züchtigungen, die in der Süddeutschen Zeitung gegen mich erhoben worden sind, habe ich von Anfang an klar gesagt, dass ich zu keinem Zeitpunkt körperliche Gewalt gegen Kinder und Jugendliche angewandt habe. Dazu stehe ich auch. Denn bei den Prügelvorwürfen ging es um schwere körperliche Züchtigungen. Solche hat es durch mich nie gegeben.
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16.04.2010
12:54
Schrobenhausen/ Augsburg (pba) Der von der Waisenhausstiftung Schrobenhausen beauftragte Rechtsanwalt, Dr. Sebastian Knott, hat bei der Vorstellung seines Zwischenberichtes am Freitag, dem 16. April 2010, in Schrobenhausen unter anderem davon gesprochen, dass es nach seinen bisherigen Erkenntnissen im Kinderheim St. Josef keine „Kultur des Prügelns“ gegeben habe. Neue Erkenntnisse über angebliche Tätlichkeiten der Schwestern oder des ehemaligen Stadtpfarrers Walter Mixa, welche über die in der Süddeutschen Zeitung erhobenen Vorwürfe hinaus gehen, präsentierte der Ermittler nicht.
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15.04.2010
12:51
Augsburg (pba). Bischof Dr. Walter Mixa spendet am 1. Mai 2010 um 9.30 Uhr in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Weilheim die Diakonenweihe. Zwei Kandidaten aus dem Priesterseminar St. Hieronymus in Augsburg empfangen das Weihesakrament.
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15.04.2010
12:47
Augsburg (pba). Der Pfarrer von Pleß, Hanspeter Milz hat den Bischof von Augsburg gegen die Prügelvorwürfe in Zusammenhang mit dem Kinderheim St. Josef in Schrobenhausen in Schutz genommen. Milz wohnte von 1992 bis 1993 als Diakon des ehemaligen Stadtpfarrers Walter Mixa selbst im Kinderheim St. Josef in Schrobenhausen. „Den damaligen Stadtpfarrer Walter Mixa habe ich immer als einen Menschen erlebt, der gerade Kindern und jungen Menschen mit Respekt, Güte und großer Wertschätzung begegnet ist, im Kinderheim ebenso wie in der Gemeinde“, schreibt Pfarrer Milz in einer öffentlichen Stellungnahme. „Über körperliche Gewalt durch Stadtpfarrer Mixa habe ich weder etwas gehört, noch habe ich solche jemals selbst erlebt.“
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14.04.2010
11:56
Augsburg (pba). Der Jahresbericht 2009 der Ökumenischen Telefonseelsorge Augsburg hat eine hohe Nachfrage der Seelsorge über das Internet ergeben. Das Angebot der Beratung über das Internet besteht bei der Ökumenischen Telefonseelsorge seit dem Jahr 2007. Insbesondere Frauen im Alter zwischen 17 und 58 Jahren suchen Rat über das Internet. Im Chat erfahren Ratsuchende einen virtuellen und anonymen Schutzraum. Die häufigsten Themen in der Internetberatung waren in 2009 selbstverletzendes Verhalten und Suizid.
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13.04.2010
11:54
Augsburg (pba). Das Bistum Augsburg bietet in der Zeit vom 2. bis 30. Mai 2010 verschiedene Gottesdienste und Reisen rund um Pfingsten speziell für Jugendliche und Junge Erwachsen an. Folgende Glaubensangebote können genutzt werden:
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13.04.2010
11:50
Augsburg (mwg). Etwas für andere tun und dabei lernen – hinter dieser Idee steckt die innovative Lehrmethode Lernen durch Engagement, die gemeinnütziges Engagement von Schülern mit dem Lernen im Unterricht verbindet. Als neuestes Mitglied im bundesweiten Netzwerk „Lernen durch Engagement“ wurde nun das Maria-Ward-Gymnasium Augsburg aufgenommen.
Die Schülerinnen der Ganztagsklasse am Maria-Ward-Gymnasium pflegen seit vergange-nem Schuljahr eine intensive Beziehung zum Antoniushaus, einem Pflegeheim, das in unmittelbarer Nachbarschaft der Schule liegt. Unterhaltungsangebote wie Konzerte oder Theatervorführungen der Schülerinnen, die in den einzelnen Fächern wie Deutsch, Musik und Religion erarbeitet und vorbereitet werden, gehören ebenso wie regelmäßige Besuche in den Wohngruppen zu den festen Bestandteilen der Kooperation. Im Gegenzug erhalten die Schülerinnen durch die Einbeziehung der Pflegedienstleitung in den Unterricht Antwor-ten auf Fragen wie: Wie ist ein Wohnheim organisiert? Wie sieht der Tagesablauf aus? Was sind die Bedürfnisse älterer Menschen? Cornelia Geppert, Pflegedienstleitung im An-toniushaus, und Peter Kosak, Schulleiter am Maria-Ward-Gymnasium, sind mit dem bisherigen Verlauf mehr als zufrieden: „Wir sind begeistert vom Engagement der Schülerinnen und den Reaktionen der Senioren. Die Schülerinnen können ihre Kompetenzen gewinnbringend für die ältere Generation einbringen.“
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Die Schülerinnen der Ganztagsklasse am Maria-Ward-Gymnasium pflegen seit vergange-nem Schuljahr eine intensive Beziehung zum Antoniushaus, einem Pflegeheim, das in unmittelbarer Nachbarschaft der Schule liegt. Unterhaltungsangebote wie Konzerte oder Theatervorführungen der Schülerinnen, die in den einzelnen Fächern wie Deutsch, Musik und Religion erarbeitet und vorbereitet werden, gehören ebenso wie regelmäßige Besuche in den Wohngruppen zu den festen Bestandteilen der Kooperation. Im Gegenzug erhalten die Schülerinnen durch die Einbeziehung der Pflegedienstleitung in den Unterricht Antwor-ten auf Fragen wie: Wie ist ein Wohnheim organisiert? Wie sieht der Tagesablauf aus? Was sind die Bedürfnisse älterer Menschen? Cornelia Geppert, Pflegedienstleitung im An-toniushaus, und Peter Kosak, Schulleiter am Maria-Ward-Gymnasium, sind mit dem bisherigen Verlauf mehr als zufrieden: „Wir sind begeistert vom Engagement der Schülerinnen und den Reaktionen der Senioren. Die Schülerinnen können ihre Kompetenzen gewinnbringend für die ältere Generation einbringen.“