Personalia

Bischof Konrad ehrt Katholiken aus dem Bistum für ihren Einsatz in Kirche und Gesellschaft

Sieben Männer und Frauen wurden heute für ihr vielfältiges Engagement im Bistum Augsburg geehrt: Franz Berger, Barbara Breher, Erwin Fath, Bischof Konrad, Johann Haugg, Martina Kaiser, Dr. Peter Hell, Dr. Simone Kastner (v.links) (Foto: Annette Zoepf/pba).
13.10.2017 13:00

Augsburg (pba). Bischof Dr. Konrad Zdarsa hat heute Nachmittag während eines Festaktes im Haus Sankt Ulrich in Augsburg Persönlichkeiten aus dem Bistum Augsburg für ihr Engagement in Kirche und Gesellschaft geehrt. Sieben Priester bekamen heuer in Anerkennung und Würdigung ihrer Verdienste in der Seelsorge den Titel eines Bischöflich Geistlichen Rates verliehen. Für ihre hervorragenden Dienste für das Bistum Augsburg wurden sieben Laien mit der Ulrichsmedaille ausgezeichnet. Außerdem verlieh Bischof Konrad auch päpstliche Auszeichnungen. So erhielten acht engagierte Katholiken aus dem Bistum das Ehrenkreuz „Pro Ecclesia et Pontifice“. Eine Person wurde mit dem päpstlichen Silvesterorden ausgezeichnet.

In seiner Begrüßung zu Beginn des Festaktes bedankte sich Generalvikar Harald Heinrich bei den Frauen und Männern für ihr großartiges Engagement in Kirche und Welt. Nicht das Beginnen, sondern vor allem das Dranbleiben und Durchhalten auch in mühsamen Zeiten, sei ein unmessbarer Dienst, so der Generalvikar. „Gott hat unser Bistum ausgezeichnet mit Menschen, die ihre Begabungen, Kreativität, ihre Geduld, ihre Kraft und auch das Erkennen eigener Grenzen zu Seiner Ehre einsetzen“, betonte Heinrich. Dies gelte sowohl für das Engagement in Dekanat und Pfarreiengemeinschaft, als auch in der Verbandsarbeit oder Berufswelt. Gleichzeitig wies der Generalvikar auf die stellvertretende Bedeutung hin, die den Ehrungen doch inne wohne. So stünden heute zwar einzelne Persönlichkeiten im Fokus, gleichzeitig sei dies aber ein Anlass, „voller Wertschätzung und Anerkennung an all jene zu denken“, die sich in der Kirche von Augsburg einsetzten. Ein Pfarrer sei nichts ohne seine Gemeinde, ein Engagierter nichts ohne ein beratendes und stützendes Netz an Menschen, erinnerte er. Die Auszeichnung, die die Geehrten heute entgegennähmen, stehe stellvertretend für das Tun und Sein vieler anderer Christinnen und Christen im Bistum, sagte der Generalvikar. 

Der Hl. Simpert sei ein „wunderbarer Patron“ für den Akt der Ehrungen, stellte Heinrich in Bezug auf den heutigen Gedenktag des Heiligen abschließend fest. So gelte es auch für uns, nicht auf das Bedrohliche und Widerwärtige zu starren, sondern vielmehr die Hand und das Herz für das Kleine, Bedrohte und Zerbrechliche einzusetzen.    

Die Ulrichsmedaille gibt es seit heuer in einer neuen Erscheinungsform. Sie wurde von Künstler und Bildhauer Joseph Michael Neustifter aus Eggenfelden neu gestaltet. Die Medaille ist in einen Rahmen eingesetzt, der mit einer Inschrift versehen ist. Sie lautet: „In dankbarer Anerkennung um die Kirche von Augsburg.“ Die frühere Ulrichsmedaille wurde 1986 von Künstler und Bildhauer Klaus Backmund gestaltet und ist mittlerweile nicht mehr vorrätig.

Musikalisch begleitet wurde der Festakt vom „trattos guitar trio“ um Johannes F. Beering, Moritz Gruber und Holger Podratzky. 

 

Bischöflich Geistlicher Rat:

Pfarrer Dr. Martin-Okogbua Awa, Dietmansried
Pfarrer Dr. Joachim Gaida, Lindenberg
Dekan Stefan Gast, Inchenhofen
Pater Patrick Leopold OSB, Landsberg
Pfarrer (Dekan) Georg Schneider, Stadtbergen
Dekan Andreas Straub, Mindelheim
Pater Heinrich Heim SDB, Benediktbeuern

Mit dem Titel eines Bischöflichen Geistlichen Rates werden Priester geehrt, die in der Seelsorge der Diözese Augsburg tätig sind.

 

Ulrichsmedaille:

Franz Berger, Vilgertshofen
Barbara Breher, Pfaffenhofen/Ilm
Erwin Fath, Gersthofen
Johann Haugg, Balzhausen
Dr. Peter Hell, Kaisheim
Martina Kaiser, Krumbach
Dr. Simone Kastner, Krumbach

Die Ulrichsmedaille in Bronze ist die einzige offizielle Auszeichnung der Diözese Augsburg. Mit ihr werden Laien für hervorragende Dienste für die Diözese Augsburg ausgezeichnet.   

 

 

Päpstliche Ehrungen: 

Pro ecclesia et pontifice:

Norbert Drescher, Augsburg
Wolfgang Focke, Königsbrunn
Prof. Dr. Dr. Elmar Güthoff, München
Dr. Klaus Hille, Augsburg
Manfred Prexl, Aystetten
Werner Rechten, Diedorf
Hildegard Schütz, Krumbach-Edenhausen
Hans Schweizer, Inchenhofen

Das päpstliche Ehrenkreuz „Pro ecclesia et pontifice“ wurde von Papst Leo XIII. 1888 als Anerkennung für besondere Dienste in den Anliegen von Papst und Kirche gestiftet.

 

Silvesterorden:

Josef Binder, Gersthofen 

Der Silvesterorden ist einer der päpstlichen Ritterorden. Er wird für besondere Verdienste vor allem an Personen des öffentlichen Lebens verliehen. Benannt ist der Orden nach Papst Silvester I., gestiftet wurde er im Jahr 1841 von Papst Gregor XVI.

 

 

Neue Bischöfliche Geistliche Räte: Pater Heinrich Heim SDB, Pfr. Dr. Martin-Okogbua Awa, Pfr. Joachim Gaida, Dekan Stefan Gast, Bischof Konrad, Pfr. Georg Schneider, Pater Patrick Leopold OSB, Dekan Andreas Straub (v. links) (Foto: Annette Zoepf/pba).
Eine päpstliche Ehrung haben folgende Persönlichkeiten entgegennehmen dürfen: Klaus Hille, Wolfgang Focke, Josef Binder, Norbert Drescher, Bischof Konrad Zdarsa, Elmar Güthoff, Hildegard Schütz, Manfred Prexl, Werner Rechten, Hans Schweizer(Foto: Annette Zoepf/pba).
Josef Binder bekam von Bischof Konrad den Silvesterorden überreicht: (Foto: Annette Zoepf/pba).