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Familienbund: Erschreckendes Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Sterbehilfe

03.03.2017 11:59

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat gestern in letzter Instanz das Urteil gefällt, dass der Zugang zu einem verschreibungspflichtigen Betäubungsmittel zur Selbsttötung "in extremen Ausnahmefällen" nicht verwehrt werden darf. Dazu hat Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbunds im Bistum Augsburg, folgendermaßen Stellung bezogen: Das Urteil ist ein erschreckender rechtlicher Richtungswechsel und ein Verstoß gegen die unbedingte Schutzpflicht des Staates. Es ist nicht hinnehmbar, dass eine staatliche Behörde – selbst wenn es nur in „extremen Ausnahmefällen“ ist – darüber befinden soll, ob eine unerträgliche Leidenssituation vorliegt. Die komplette Stellungnahmen lesen Sie auf den Seiten des Familienbunds.