Katholische Jugendfürsorge

Hauskapelle in neuer Zentrale eingeweiht

02.12.2019 14:30

Mit dem Umzug der Zentrale der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg (KJF) hat auch die Hauskapelle Heiligste Dreifaltigkeit ein neues Zuhause gefunden. Diözesanadministrator Prälat Dr. Bertram Meier nahm heute die Weihe der Kapelle und die Segnung des Altares vor.

Von links: Domkapitular Armin Zürn, Diözesanadministrator Prälat Dr. Bertram Meier, Prälat Günter Grimme und Prälat Dr. Eugen Kleindienst bei der Segnung des Altars in der Kapelle der neuen KJF Zentrale. Foto: KJF/Ralf Beunink

Dabei dankte Prälat Dr. Meier den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der KJF für ihre tägliche Arbeit. Durch die Arbeit der KJF erhalte die Frohe Botschaft Gottes Hand, Fuß und Herz. Diakonie sei kein Appendix, sondern in seiner Bedeutung elementar. Die Kirche werde nur zukunftsfähig, wenn sie zurückkehrt in die Diakonie, und da sei die KJF ein echter Stoßtrupp. Ohne Caritas und Diakonie fehlten der Kirche Hand und Fuß.

Auch der Vorstandsvorsitzende der KJF Augsburg, Markus Mayer, wies auf die Bedeutung des Gottesraumes: "In unserer neuen Kapelle kommt unsere Mitte, die Quelle und der Sinn unserer Arbeit und Lebens zum Ausdruck, für andere Menschen da zu sein!“ Sowohl Prälat Dr. Meier als auch der Vorstandsvorsitzende Mayer wiesen darauf hin, dass wir als Christen nicht nur eine Mission haben, sondern eine Mission sind.

Entworfen hat die Kapelle und den Altar die Münchner Künstlerin Sabine Straub, die bereits viele Kirchen ausgestattet hat. Von ihr stammt beispielsweise auch der vor einigen Jahren neu gestaltete Tabernakel im Augsburger Dom. Prägend an der Kapelle Heiligste Dreifaltigkeit in der neuen KJF Zentrale sind die langgezogenen Außenfenster, deren Muster von fließendem Wasser inspiriert sind. Der quaderförmige Altar aus wechselnden Holz- und grünen Glasschichten nimmt das durch diese Fenster einfallende Licht auf und bricht es unregelmäßig in einem kunstvollen Spiel.

Die Kapelle im ersten Stock der neuen KJF Zentrale an der Stettenstraße 19 ist ein Ort, um auch im Arbeitsalltag Gottes Nähe zu feiern und die christliche Frohbotschaft erlebbar zu machen. Gleichzeitig soll sie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit zur inneren Einkehr und zum Innehalten bieten, um unserem Auftrag, hilfebedürftigen Mitmenschen „Mut zum Leben“ zu geben mit aller Kraft nachkommen zu können. Bereits am 23. Oktober 2019 wurden die Reliquien der Hl. Christina in das neue Domizil der Hauskapelle Heiligste Dreifaltigkeit überführt und im Reliquiengrab des Altares beigesetzt.