Der jüngste ist acht Jahre jung, die meisten immerhin schon 14 bis 17 Jahre: Mehr als 100 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge betreuen die Fachkräfte der Katholischen Jugendfürsorge (KJF) in ihren Einrichtungen von Nordschwaben bis ins Allgäu. Bis zum Jahresende sollen über 200 Plätze aufgebaut werden. „Wir heißen junge Flüchtlinge, die zu uns kommen, herzlich willkommen“, betont Stefan Leister, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Abteilungsleiter der Kinder- und Jugendhilfe. „Denn wir folgen dem Prinzip der Nächstenliebe: Unser Denken und Handeln fußt auf christlichen Werten. Für uns ist jeder Mensch wertvoll, unabhängig von Herkunft, Status, Religion oder Kulturkreis.“ Immer wieder wollen Bürger gezielt jungen Flüchtlingen helfen. Daher hat die KJF aus der praktischen Erfahrung den Bedarf aller Standorte zusammengestellt. Wer konkret Hilfe leisten möchten, findet dazu Informationen auf den Seiten der Katholischen Jugendfürsorge.
Katholische Jugendfürsorge
Musik kann jungen Flüchtlingen helfen. Für die Musiktherapie benötigt die Katholische Jugendfürsorge Spenden. (Foto: KJF/Karg)