Historie rund um Kemnat und Kirche

Großkemnat

  • Um 1185 wurde die Burg Kemnat von Volkmar I. von Kemnat gebaut.
  • Bedeutendster Burgherr war Volkmar II. von Kemnat.
  • Seit 1377 sind die Herren von Benzenau im Besitz der Burg und der Herrschaft Kemnat mit 33 Dörfern.
  • 1551 wird die Burg an das Hochstift Kempten verkauft.
  • 1802 fällt die Burg der Säkularisierung zum Opfer und wird außer Turm, Amtshaus und Burgschänke abgerissen.
  • Besitzer der Burg nach Abriss: Historischer Verein Schwaben, Landkreis Kaufbeuren: seit 1975 sind Turm, Amtshaus und Burgschänke im Besitz der Stadt Kaufbeuren; 1978 Abriss der Burgschänke

Kleinkemnat- Kirche St. Stephan:

  • Bereits 1195 Erwähnung von Kleinkemnat mit einer kleinen Kirche.
  • Aus dem 15. Jh. stammen die Umfassungsmauern des Chores, die noch erhalten sind.
  • 1726 Neubau des Langhauses, des Chorgewölbes und der Sakristei.
  • 1882 Zerstörung des Turmes durch Blitzschlag, 1883 von Grund auf wieder aufgebaut.
  • Restaurierung 1906 und 1961
  • Altar um 1700 mit vergoldetem Akantusdekor und gedrehen Vollsäulen.
  • Altarblatt: Steinigung des Hl. Stephanus um 1850; Madonnenbild sitzend; kl. Stephanusfigur und das Taufbecken um 1500. Kanzel um 1750; Grabplatten in und an der Kirche von 1525, 1624, 1673, 1718 und 1762.
  • Chor und Laiengestühl Anfang 18. Jh.; Deckengemälde um Mitte 18. Jh.