KiTA-Zentrum St. Simpert

"Bienen" für neues Personal

13.10.2020 11:27

Das KiTA-Zentrum St. Simpert wirbt um Personal: Der Bedarf an qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den von der Stiftung verwalteten 149 Einrichtungen ist groß und nimmt beständig weiter zu. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, werben ab jetzt drei italienische Kleinfahrzeuge auf innovative Art und Weise im Bistumsgebiet.

Bischof Bertram segnet die Fahrzeuge vor dem Hohen Dom zu Augsburg (Fotos: Julian Schmidt / pba)

Sie heißen "Ape", italienisch für Biene: Die drei Kleinfahrzeuge des italienischen Herstellers Piaggio werden in Zukunft um Personal für das KiTA-Zentrum St. Simpert werben. Auffallen werden sie dabei nicht nur wegen ihrer kompakten Bauweise oder der markanten Beschriftung, sondern auch aufgrund ihrer Höchstgeschwindigkeit von immerhin 37 Stundenkilometern. "Ein Hingucker mit einem tollen Charme", sagt der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Günter Groll. Die Apes werden in Zukunft an markanten Orten im Bistumsgebiet um Personal werben und auch im Straßenverkehr auf die Karrieremöglichkeiten des KiTA-Zentrums hinweisen. Dazu kommt ein Anhänger des Bistums, den die Stiftung ebenfalls für ihre Werbezwecke nutzen wird.

Die Stiftung verwaltet derzeit 149 Einrichtungen zwischen Lindau im Süden und Willburgstetten im Norden. Rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen darin mehr als 12.000 Kinder. Der Personalbedarf wächst dabei beständig weiter an – nicht nur aufgrund der bis zu 20 Einrichtungen, die jedes Jahr dazukommen, erklärt Groll: "Für zusätzliche Gruppen und eine bessere Betreuung bräuchten wir jährlich mindestens 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr". Gerade bei pädagogischen Fach- und Hilfskräften gestalte sich die Personalsuche dabei äußerst schwierig. "Der Fachkräftemangel ist mehr als besorgniserregend", so der Vorstandsvorsitzende. Vielerorts müssten jetzt schon die Öffnungszeiten verringert werden, da nicht ausreichend Personal zur Verfügung stehe.

Der Vorstandsvorsitzende des KiTA-Zentrums Günter Groll vor dem neu gestalteten Werbeanhänger.

Die bereits jetzt vorhandenen Wege der Personalgewinnung über Stellenanzeigen online und in klassischen Medien, Hinweise in Pfarrbriefen und Gemeindeblättern sowie persönliche Empfehlungen würden nun mit den drei neuen Werbewägen und dem Anhänger weiter ergänzt. Am Tag des Bistumspatrons und Namensgebers der Stiftung, dem heiligen Simpert, wurden sie vor dem Hohen Dom durch Bischof Dr. Bertram Meier gesegnet.

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