Corona-Virus

Neue Regelungen für Pfarrheime und Jugendarbeit

16.11.2021 11:08

(Aktualisiert am 25.11.) Durch die Heraufstufung der Krankenhaus-Ampel auf Rot für ganz Bayern gelten auch in Pfarrheimen sowie im Rahmen der kirchlichen Jugendarbeit verschärfte Schutzvorkehrungen. Das Bischöfliche Ordinariat hat die entsprechenden Weisungen den staatlichen Vorgaben angepasst und bezieht sich in einem Schreiben auch auf Gottesdienstfeiern und Regelungen am Arbeitsplatz.

Mit der aktuellen Änderung der 14. BayIfSMV haben wurden teils erhebliche Anpassungen der Infektionsschutzregelungen auch für das kirchliche Leben erforderlich, über die wir Sie im Auftrag von Hochw. Herrn Generalvikar Dr. Hacker kurz informieren dürfen.

1.) Gottesdienste:

Überall dort, wo bisher Maskenpflicht (medizinische Maske) bestand besteht nun wieder FFP2-Maskenpflicht für Besucher, den liturgischen Dienst und alle sonstig an einem Gottesdienst Beteiligten. Von der Maskenpflicht ausgenommen sind Kinder bis 6 Jahre, bei Kindern vom 6. bis zum 16. Lebensjahr reicht weiterhin eine medizinische Maske.

Das Bistum empfiehlt angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens dringend, dass die FFP2-Maske auch bei Nicht-3G-Gottesdiensten am Platz durchgehend während des Gottesdienstes getragen wird.

Bei 3G-Gottesdiensten besteht durchgängig FFP2 –Maskenpflicht. Ansonsten haben sich noch keine Änderungen am Infektionsschutzkonzept für Kath. Gottesdienste ergeben. Wir wollen, wie mit dem Hochw. Herrn Generalvikar abgestimmt, bei der bewährten Maxime bleiben, dass die kirchlichen Regelungen nicht strenger sein sollen, als der Staat uns dies vorgibt. Damit sind auch Gottesdienste im Freien, Kinderkirche in der Kirche oder auch im Pfarrheim sowie aktuell Martins-Feiern und sonstige religiöse Feiern weiterhin im Rahmen des Infektionsschutzkonzeptes für kath. Gottesdienste bzw. im Rahmen des bisher Zugelassenen möglich.

2.) Veranstaltungen in den Pfarrheimen/kirchliche Kinder- und Jugendarbeit

+++ Update vom 25.11.: Die Pfarrheim-Ampel wurde aufgrund von durch den Bayerischen Ministerrat beschlossene Verschärfungen wieder angepasst. Die Links zu dem Ampeldokument wurden entsprechend aktualisiert. Die Änderungen in der Kinder- und Jugendarbeit sind noch nicht absehbar und werden hier zeitnah eingepflegt +++

Für die meisten Veranstaltungsarten in den Pfarrheimen gilt mittlerweile die sog. 2G-Regel (Zugang nur für Geimpfte und Genesene) mit wenigen Ausnahmen. Die Pfarrheim-Ampel haben wir auf die neuen gesetzlichen Vorgaben angepasst, sie liegt anbei. Wie gewohnt können Sie der „Ampel“ die aktuellen Zugangsregelungen je nach Veranstaltungsart entnehmen.

Bei der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit wurde 2G nun doch nicht Pflicht für alle Altersgruppen, es bleibt bei Teilnahme von Kindern und Jugendlichen zwischen dem 12. und dem 18. Lebensjahr bei sportlichen und musikalischen Eigenaktivitäten sowie Theatergruppen übergangsweise bis 31. Dezember 2021 im Wesentlichen bei 3G. Auch die Kinder- und Jugendampel haben wir entsprechend angepasst und diesem Schreiben ebenfalls beigelegt.

3.) 3G Nachweispflicht für Beschäftigte

Da die Krankenhaus-Ampel seit gestern in ganz Bayern auf „Rot“ steht, gilt die 3G Nachweispflicht seit heute nun in allen Betrieben, auch den Pfarreien, mit mehr als 10 Beschäftigten. Als Beschäftigter im Sinne des § 17 Nr. 4 der 14.BayIfSMV gilt, wer in einem auf einige Dauer angelegten Beschäftigungsverhältnis zu dem „Betriebsinhaber“ steht und in die Arbeitsorganisation des jeweiligen Betriebes eingegliedert ist. Damit können auch Ehrenamtliche zu den „Beschäftigten“ zählen, im Besonderen Kirchenpflegerinnen und Kirchenpfleger und Mitglieder der Kirchenverwaltungen, soweit sie regelmäßig bestimmte Dienste für die Pfarrei ausüben.

„Betrieb“ ist die jeweilige Pfarrkirchenstiftung als Anstellungsträger; bei dieser werden die pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (auch wenn hier der Anstellungsträger die Diözese ist) und die Verwaltungsleiterinnen oder Verwaltungsleiter mitgezählt. Bitte beachten Sie zum Prozedere  der 3G-Nachweise noch Folgendes:

a.) Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen bereits beim Zutritt zu ihrer jeweiligen Arbeitsstätte über den 3G-Nachweis verfügen [aktuellen Testnachweis (z.B. Bescheinigung eines Antigen Schnelltests) oder Impf- bzw. Genesenennachweis (Impfpass, Nachweis per App bzw. Genesenennachweis über das Gesundheitsamt oder schriftliches positives PCR – Testergebnis mind. 28 Tage höchsten 6 Monate alt)]. Als Testnachweis ist auch ein Selbst-Schnelltest unter Aufsicht bzw. eine entsprechende Testbescheinigung eines Dienstleisters (z.B. Apotheke, Testzentrum o.ä.) zulässig. D.h., Sie oder eine von Ihnen beauftragte zuverlässige Person darf einen Selbst-Schnelltest beaufsichtigen, um der Test-Nachweispflicht bei Ungeimpften oder Ungenesenen Genüge zu tun.

Kosten für Tests bei Dienstleistern werden grundsätzlich nicht übernommen, sie gehen zu Lasten der jeweiligen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Eine Übersicht der unterschiedlichen, zulässigen, Nachweise finden Sie im Intranet unter der Rubrik „Corona – Alle Informationen - Dokumente“. Der Testnachweis ist von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bis zum nächsten Test für evtl. behördliche Kontrollen aufzubewahren.

b.) Den jeweiligen Dienstvorgesetzten obliegt es, das Einhalten der 3G-Regel verlässlich zu kontrollieren.

c.) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die keinen entsprechenden Nachweis erbringen können oder wollen, dürfen ihren Dienst nicht antreten. Sie werden ohne Fortzahlung der Bezüge vom Dienst freigestellt, bis ein entsprechender Nachweis vorgelegt wird. Die Betroffenen melden Sie bitte der zuständigen Personalabteilung. Bitte beachten Sie, dass der 3G-Nachweis zu den arbeitsvertraglich geschuldeten Obliegenheiten zählt. Eine nachhaltige Verweigerung den jeweiligen Nachweis zu erbringen kann daher auch arbeitsrechtliche Konsequenzen, bis hin zu Kündigung, nach sich ziehen.

d.) Betrieblich bedingte Präsenzveranstaltungen-/sitzungen sollen bis auf Weiteres wieder auf das betrieblich zwingend Notwendige beschränkt werden. Wo immer möglich sollen stattdessen die Möglichkeiten der Informationstechnologie (z.B. Videokonferenz) genutzt werden.

Die Bayer. Staatsregierung wird noch einen Leitfaden für Betriebe im Hinblick auf die 3G-Regel für Beschäftigte herausgeben. Sobald uns dieser vorliegt werden wir Sie wieder unverzüglich in Kenntnis setzen. Das Muster-Schutz- und Hygienekonzept für Pfarrheime ist in Überarbeitung und geht Ihnen noch diese Woche gesondert zu.