Hoher Dom

Vierzigstündiges Gebet an den Faschingstagen

12.02.2021 14:40

Das traditionelle vierzigstündige Gebet im Hohen Dom zu Augsburg bietet die Möglichkeit, sich in stiller Anbetung auf die Fastenzeit einzustimmen. Domdekan Dr. Wolfgang Hacker eröffnet die Gebetszeit mit einer Andacht am Sonntag, 14. Februar, um 17 Uhr. Der Domchor wird die Feier in kleiner Besetzung mit dem Adoro Te von Karl Kempter musikalisch begleiten.

(Foto: Nicolas Schnall / pba)

Das traditionelle vierzigstündige Gebet im Hohen Dom zu Augsburg bietet die Möglichkeit, sich in stiller Anbetung auf die Fastenzeit einzustimmen. Domdekan Dr. Wolfgang Hacker eröffnet die Gebetszeit mit einer Andacht am Sonntag, 14. Februar, um 17 Uhr. Der Domchor wird die Feier in kleiner Besetzung mit dem Adoro Te von Karl Kempter musikalisch begleiten.

Bis zum Faschingsdienstag dauert das Gebet im Hohen Dom zu Augsburg. Während der Öffnungszeiten ist das Allerheiligste in der Marienkapelle ausgesetzt. Den feierlichen Abschluss des vierzigstündigen Gebets begeht Dompropst Weihbischof Dr. Dr. Losinger am Dienstag um 16.00 Uhr mit einer Andacht, die von den Augsburger Domsingknaben und dem Domorchester mit dem Ave Verum von Wolfgang Amadeus Mozart und mit Liedsätzen umrahmt wird.

Das vierzigstündige Gebet geht auf mehrere Ursprünge zurück. Zum einen war es bereits in der Urkirche üblich, die vierzig Stunden der Grabesruhe Jesu durch Fasten, Wachen und Beten am Heiligen Grab zu ehren. Unabhängig davon entstand 1527 in Mailand eine vierzigstündige Anbetung vor dem Heiligsten Sakrament, um Gottes Hilfe in Kriegsnot zu erbeten. Diese Gebetsform wurde schon im Jahr 1539 auch in Rom anerkannt.

Wenngleich in diesem Jahr die Faschingszeit pandemiebedingt ohnehin etwas leiser ausfällt, lädt der Hohe Dom dazu ein, in diesen Tagen auch innerlich zur Ruhe zu kommen.