Ottobeurer Studienwoche befasst sich vom 29. Mai bis 1. Juni 2014 mit der Geschichte, Kultur und Spiritualität der Abtei
Die 1250 Jahre ununterbrochene Tradition benediktinischen Lebens im Kloster Ottobeuren gab den Anlass in der 49. Studienwoche auf die geschichtliche Entwicklung des Klosters unter Setzung einiger Schwerpunkte näher einzugehen.
In seinem Vortrag „Tradition und Geschichte.1250 Jahre Benediktinerabtei Ottobeuren“ zeichnete Prof. Dr. Manfred Weitlauff ein wechselvolles Bild dieser Geschichte.
Prof. DDr. Michael Hartmann stellte die „Musikpflege in der Abtei Ottobeuren vom Mittelalter bis zur Gegenwart“ vor. Ein eindrucksvolles Konzert mit dem Odeon-Ensemble München im Theatersaal der Abtei verdeutlichte die dem benediktinischen Leben innewohnende musikalische Tradition des Hauses.
„Castrum sub cruce – Unbekanntes in der barocken Architektur- und Bilderwelt des Klosters“ – unter diesem Titel stellten Dr. Gabriele Dischinger, Dr. Cordula Böhm und P. Rupert Prusinovsky OSB die Baugeschichte des Klosters vor. Besondere Bedeutung kommt dabei Abt Rupert Ness zu, der ab 1710 als Reichsabt die Klosteranlage erneuerte und zu einem barocken Prachtbau ausgestaltete.
Altabt Prof. Dr. Odilo Lechner OSB spannte anhand der Regel des Heiligen Benedikts den Bogen zur Gegenwart. Beeindruckend zeigte er auf, wie benediktinische Spiritualität auch heute noch Aktualität besitzt und Menschen Lebensorientierung sein kann.