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GLAUBE UND MACHT. Der Dreißigjährige Krieg in Kempten und im Bistum Augsburg

16.03.2018 12:10

Abendveranstaltung in Zusammenarbeit mit Pfarrei Sankt Lorenz und Katholischer Erwachsenenbildung Kempten-Oberallgäu am 8. März 2018 in Kempten

Die Referenten des Abends: Domkapitular Dr. Thomas Groll und Dr. Franz-Rasso Böck

 

 

Im Jahr 2018 jährt sich der Beginn des Dreißigjährigen Krieges zum 400. Mal. Die Erinnerungen an diese für viele Regionen traumatischen Kriegserlebnisse sind vielerorts noch immer lebendig und tief im Bewusstsein verankert. Auch die Region Kempten bleibt nicht verschont: der Beitritt der Reichsstadt Kempten zum Bündnis der protestantischen Union 1609 und die zunehmende Verschärfung des Gegensatzes zum katholischen Fürstenstift verwickelt die Stadt zunehmend in die Wirren des Krieges. Die Folge ist ein wirtschaftlicher Zusammenbruch und schließlich die Erstürmung der Stadt durch schwedische und kaiserliche Truppen.

Domkapitular Dr. Thomas Groll, Bistumshistoriker, gab in seinem Vortrag „Das Bistum Augsburg im Dreißigjährigen Krieg“ einen Überblick über diese Kriegsjahre im Bistum Augsburg.

Dr. Franz-Rasso Böck, Stadtarchivar Kempten, stellte die polarisierenden Parteien zwischen Reichsstadt und Fürststift Kempten im Dreißigjährigen Krieg vor und was dies für die Bürger bedeutete.

Hinweis: Thomas Groll, Dreißigjähriger Krieg - Gehenkt und geschändet. Besonders viele Opfer in Friedberg, Aichach, Mindelheim und Landsberg, in: Katholische Sonntagszeitung Bistum Augsburg vom 24./25. März 2018, Nr. 12, Seite 16.