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Abbildung aus dem Kreuzweg im Hohen Dom zu Augsburg. (Pressestelle Bistum Augsburg/Daniel Jäckel)
04.04.2015 02:01

Der Karsamstag ist in liturgischer Hinsicht der stille Tag im Kirchenjahr und neben dem Karfreitag der einzige Tag, an dem keine Heilige Messe gefeiert wird. Es ist der Tag, an dem Jesus Christus, den Menschen gleich, gestorben ist, also „hinabgestiegen ist in das Reich das Todes“ (GL 3,4). In vielen Pfarreien gibt es "Heilige Gräber", die nur am Karfreitag und Karsamstag zu sehen sind. Die Gläubigen sind eingeladen, dort zu beten und das Geheimnis ihrer Erlösung zu bedenken. In der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag schließlich endet die Karwoche und es beginnt mit der Feier der Auferstehung des Herrn der Höhepunkt dieser österlichen Tage.