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Verein für Augsburger Bistumsgeschichte

Vortrag: "Erdteilallegorien in Dorfkirchen auf dem Gebiet des Fürstbistums Augsburg im 18. Jahrhundert"

Die Allegorien der Erdteile verehren Maria, Pfarrkirche Gebenhofen, Langhausfresko von Franz Joseph Maucher, um 1765. (Foto: Kirchl. Bauwesen und Kunst, Augsburg/Pechinger-Theuerkauf)
11.05.2018 12:49

In der Barockzeit wurden viele Themenbereiche mit allegorischen Darstellungen und Personifikationen von abstrakten Begriffen wie Tugenden oder Eigenschaften künstlerisch veranschaulicht. Vor allem in Deckengemälden des Spätbarock und Rokoko finden sich immer wieder Darstellungen der damals bekannten vier Erdteile, die zumeist in Verehrung der Gottesmutter Maria gezeigt werden. Sie stehen damit sinnbildlich für die Gläubigen dieser Kontinente und deren Frömmigkeit. In vielen Kirchen und Kapellen auf dem Gebiet des Bistums Augsburg gibt es hierfür künstlerisch und inhaltlich bedeutende Beispiele. Bei einem Vortrag des Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte wird Dr. Marion Romberg am Mittwoch, 16. Mai, um 18 Uhr im Archiv des Bistums Augsburg (Pfarrhausstraße 4, 86154 Augsburg) zum Thema "Erdteilallegorien in Dorfkirchen auf dem Gebiet des Fürstbistums Augsburg im 18. Jahrhundert" referieren. Der Eintritt ist kostenlos.