Synodale Kirche weltweit
Synodalteams treffen sich zum Heiligen Jahr in Rom
Vom 24. bis 26. Oktober 2025 hat in Rom das Jubiläum der Synodalteams und der Beteiligungsorgane stattgefunden. Rund 2.000 Vertreterinnen und Vertreter aus Diözesen, Eparchien und Bischofskonferenzen aller Kontinente nehmen teil. Auch mehrere Begegnungen mit Papst Leo XIV. standen auf dem Programm.
Eine ausführliche Berichterstattung mit vielen Informationen und Hintergründen finden Sie auf der Nachrichtenseite des Vatikans.
Synodenrat gibt Auftrag für allgemeine Kirchenversammlung 2028
Die Vorbereitung für die erste universale Kirchenversammlung im Vatikan hat eine weitere Hürde genommen. Wie das Synodensekretariat in Rom am Dienstag mitteilte, beauftragte der XVI. Ordentliche Rat der Bischofssynode das Synodensekretariat mit der Vorbereitung der Versammlung im Jahr 2028. An ihr werden voraussichtlich mehrere hundert Bischöfe, Priester und Laien aus allen Kontinenten teilnehmen.
Zuvor hatten die Teilnehmer gemeinsam über die jüngsten Begegnungen der nationalen und regionalen Synodenteams untereinander und mit Papst Leo XIV. im Vatikan reflektiert. Die Predigt des Papstes vor den Synodalteams und weitere Ausführungen zeigten, wie sich seine Lehre zum Thema Synodalität in bedeutsamer Weise entwickle, hieß es. Weitere Informationen finden Sie hier.
Deutsche Synoden-Delegation sieht Verständnis und Austausch
Beim Heilig-Jahr-Treffen der Weltsynode in Rom diskutieren Delegierte aus aller Welt über die Zukunft einer synodalen Kirche. Hier berichtet die deutsche Vertreterin Claudia Nothelle über Themen, Eindrücke und Erwartungen der deutschen Delegation.
Papst Leo XIV.: Synodaler Weg braucht Geduld, Mission und ehrliche Ausbildung
Papst Leo XIV. hat die Teilnehmer des Jubiläums der Synodalen Teams und der kirchlichen Partizipationsgremien in der Audienzhalle empfangen. In einem spontanen Dialog, forderte das Kirchenoberhaupt die synodalen Gruppen zu einer vertieften Ausbildung und mehr Geduld auf, um „Widerstände, Ängste und Missverständnisse“ im synodalen Prozess zu überwinden. Hier berichtet Vaticannews von der Audienz.
Leo an Synodenteams: „Helft uns, den kirchlichen Raum zu erweitern"
Papst Leo XIV. hat ein weiteres klares Bekenntnis zur Synodalität und damit zum gemeinsamen Voranschreiten der Kirche abgelegt. Bei der Heilig-Jahr-Messe mit Synodenteams und Mitwirkungsgremien im Petersdom bat er diese um Hilfe bei der Aufgabe, „den kirchlichen Raum zu erweitern, damit er kollegial und einladend wird“. hier weiterlesen
Papstpredigt zum Jubiläum der Synodenteams
Die Predigt von Papst Leo XIV. im Wortlaut in amtlicher deutscher Übersetzung - bei der Heiligjahrfeier der Synodenteams und Mitwirkungsgremien im Petersdom am Sonntag, den 26. Oktober 2025.
Fahrplan für die Umsetzung der Ergebnisse der Weltsynode bis 2028
Die von Papst Franziskus begonnene Weltsynode der katholischen Kirche für mehr aktive Teilhabe der Gläubigen wird unter Papst Leo XIV. noch bis Oktober 2028 fortgesetzt. Dies geht aus einem Papier hervor, das der Vatikan am 07.07.2025 veröffentlichte. Die Arbeitsübersetzung trägt den Titel: "Skizzen für die Umsetzungsphase der Synode". Autor ist der Chef des Synodensekretariats, Kardinal Mario Grech, der das Dokument bereits am 29. Juni mit Zustimmung des Papstes Leo XIV. unterzeichnete. In dem Text wird Grechs Fahrplan für die Synode bestätigt, dem Papst Franziskus noch vor seinem Tod seine Zustimmung gegeben hatte.
Weitere Informationen finden Sie auch auf den Seiten der Deutschen Bischofskonferenz DBK und des Vatikan
Bischofssynode Synodale Kirche 2021-2028
Die XVI. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode in Rom stand in einem Prozess von 2021 bis 2024 unter dem Thema „Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe, Sendung“. Am 15. März 2025 hat der Generalsekretär der Bischofssynode, Kardinal Mario Grech, in einem Brief mitgeteilt, dass dieser Prozess in einem umfangreichen Beratungs- und Evaluationsprozess auf der regionalen, kontinentalen und weltkirchlichen Ebene bis 2028 fortgesetzt wird und dann in eine Kirchliche Versammlung münden soll. Wie er in dem Brief schreibt, wird bis dahin keine Bischofssynode in Rom einberufen.
Januar 2025
Abschlussdokument der Weltsynode
Zum Abschluss der Weltsynode haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 26. Oktober 2024 das Abschlussdokument angenommen.
Oktober 2024
Weltsynode vom 2. bis 27. Oktober 2024
Die zweite Sitzung der XVI. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode „Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung“ findet vom 2. bis 27. Oktober 2024 im Vatikan statt.
Das Leitwort der Sitzung lautet: „Wie wir eine missionarisch-synodale Kirche sein können“.
Hier finden Sie die vom Vatikan bereitgestellte Teilnehmerliste sowie das Programm und den methodologischen Leitfaden in deutscher Sprache:
Teilnehmerliste: PDF-Datei herunterladen
Programm: PDF-Datei herunterladen
Methodologie: PDF-Datei herunterladen
September 2024
Ablaufplan und deutsche Teilnehmer der Weltsynode stehen fest
Vatikanstadt/Bonn (KNA/pba) Die Teilnehmer der finalen Phase der katholischen Weltsynode im Oktober werden auch aus Deutschland ähnliche sein wie die der ersten Phase ein Jahr zuvor. Auch Bischof Dr. Bertram Meier wird wieder unter den Synodenteilnehmern sein. Das teilte die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) an diesem Montag in Bonn mit.
Ebenfalls teilnehmen werden erneut der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Bischof Dr. Georg Bätzing (Limburg), Bischof Dr. Felix Genn (Münster), Bischof Dr. Stefan Oster (Passau), Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck (Essen) sowie Dr. Bohdan Dzyurakh, Apostolischer Exarch der in Deutschland und Skandinavien wohnenden katholischen Ukrainer des byzantinischen Ritus.
Außerdem bei der Synode vertreten sind der Hauptgeschäftsführer des Hilfswerks Renovabis, Dr. Thomas Schwartz, die Theologieprofessoren Antonio Autiero und Thomas Söding, der Münsteraner Pfarrer und Mitglied des dortigen Priesterrats, Michael Berentzen, der Leiter des Zentrums für Berufungspastoral des Jesuitenordens, Pater Clemens Blattert, sowie DBK-Sprecher Matthias Kopp.
Der seit 2021 laufende Welt Reformprozess zielt auf eine neue Beratungs- und Beschlusskultur in der katholischen Kirche ab. An der Weltsynode vom 2. bis 27. Oktober nehmen 368 Männer und Frauen aus allen Kontinenten teil. Aus deutschsprachigen Ländern kommen weniger als fünf Prozent der stimmberechtigten Synodalen. Eröffnet wird die Weltsynode mit einer heiligen Messe am 2. Oktober um 9.30 Uhr.
Nah Besinnungstagen und Beratungen über die verschiedenen Themenfelder der Synode soll am 21. Oktober der Entwurf des Abschlussdokuments vorgestellt werden, über das in der Folge diskutiert wird, wie es weiter hieß. Das finale Abschlussdokument wird planmäßig am 26. Oktober verlesen und approbiert. Ein weiterer Höhepunkt dürfte die vorgesehene Heiligsprechung von insgesamt 14 Personen am 20.Oktober werden.
Juli 2024
Weltsynode vom 2. bis 27. Oktober 2024
Die zweite Sitzung der XVI. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode „Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung“ findet vom 2. bis 27. Oktober 2024 im Vatikan statt.
Arbeitsdokument für die Weltsynode in Rom veröffentlicht
Im Vatikan ist am 9. Juli 2024 das Arbeitsdokument für die nächste Zusammenkunft der Weltsynode, das Instrumentum laboris, veröffentlicht worden.
Mai 2024
Weltsynode vom 2. bis 27. Oktober 2024
Die zweite Sitzung der XVI. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode "Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung" findet vom 2. bis 27. Oktober 2024 im Vatikan statt.
Zusammenfassung der Reflexionsberichte aus den deutschen (Erz-)Diözesen
Angestoßen durch das Schreiben "Bis Oktober 2024" des Generalsekretariats der Synode vom 11.Dezember 2023 haben sich Katholikinnen und Katholiken in den deutschen (Erz-)Diözesen und auch in den katholischen Verbänden sowie dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) mit den Impulsen und Perspektiven des Syntheseberichts der Weltsynode 2023 befasst und entsprechende Berichte an die Deutsche Bischofskonferenz gesandt. Soweit in der knappen Zeit möglich wurden die Reflexionsberichte in den synodalen Strukturen und Gremien der jeweiligen Ortskirchen zusammengetragen und behandelt. Diese Berichte, die Perspektiven des Synodalen Weges und die Beratungen auf verschiedenen Ebenen der katholischen Kirche in Deutschland sind Grundlage der Zusammenfassung, die der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz nach Konsultation des ZdK verabschiedet hat. Diese Zusammenfassung hat die Deutsche Bischofskonferenz am 22. Mai 2024 veröffentlicht, nachdem sie eine Woche zuvor dem Generalsekretariat der Synode in Rom zugesandt wurde.
Dezember 2023
Nächste Schritte des synodalen Prozesses
Das Generalsekretariat der Weltsynode hat am 13. Dezember 2023 ein Dokument zu den weiteren Schritten des synodalen Prozesses veröffentlicht. Es legt fest, wie der Weg bis zum Oktober 2024 aussieht.
Wir dokumentieren hier die deutsche Übersetzung des Dokumentes:
Weitere Hinweise des Generalsekretariats der Weltsynode:
XVI. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode in Rom zum Thema „Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung“
Zum Abschluss der ersten Sitzung der Weltsynode vom 4. bis 29. Oktober 2023 im Vatikan haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den nachfolgenden Synthese-Bericht angenommen.
Synthese Bericht der Weltsynode (379,2 kB)
Oktober 2023
Arbeitsdokument zur Weltsynode
Im Vatikan wurde am 20. Juni 2023 das offizielle Arbeitsdokument der Weltsynode vorgestellt. Das sogenannte Instrumentum laboris ist aus den bisherigen Etappen der Synode erwachsen: der Phase der Vorbereitung in den Ortskirchen und den darauffolgenden kontinentalen Etappen.
Hier ist die deutschsprachige Fassung des Instrumentum laboris verfügbar: 2023-Oktober_Instrumentum-laboris-TED_Weltsynode
September 2023
Geistlicher Impuls:
Weltbischofssynode - Papst lädt zur Gebetsvigil ein
Zur Einstimmung auf die am 4. Oktober 2023 beginnende Bischofssynode hat Papst Franziskus zur Teilnahme an einer Gebetsvigil eingeladen, die am 30. September 2023 auf dem Petersplatz stattfinden soll.
Die Gebetsvigil geht auf eine Idee des Priors der Ökumenischen Gemeinschaft von Taizé, Bruder Alois (Löser), zurück. Eingeladen sind Christen jeder Couleur, „das ganze Volk Gottes“. Der ökumenische Charakter wird auch durch die Teilnahme von Spitzenvertretern anderer Konfessionen deutlich: so wollen der orthodoxe Ökumenische Patriarch Bartholomaios I., der anglikanische Primas Justin Welby, Anne Burghardt vom Lutherischen Weltbund, der griechisch-orthodoxe Erzbischof von Jerusalem, Theophilos III., und zwei serbisch-orthodoxe Bischöfe zur Gebetsvigil anreisen.
Juni 2023
Arbeitsdokument zur Weltsynode veröffentlicht
Im Vatikan ist am 20. Juni 2023 das offizielle Arbeitsdokument der Weltsynode, die vom 4. bis 29. Oktober 2023 stattfindet, vorgestellt worden. Dieses sogenannte "Instrumentum laboris" ist aus der Phase der Vorbereitung in den Ortskirchen und den darauffolgenden kontinentalen Etappen der Synode erwachsen. Als Delegierte der Deutschen Bischofkonferenz werden an der Weltsynode Bischof Dr. Bertram Meier, Bischof Dr. Georg Bätzing (Limburg) und Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck (Essen) teilnehmen.
Das "Instrumentum laboris" in deutscher Sprache und weitere Informationen zur Weltsynode sind auf der Themenseite Bischofssynode Synodale Kirche 2021–2028 verfügbar.
Mai 2023
"Instrumentum laboris" verabschiedet
Im Oktober 2023 startet die Bischofssynode im Vatikan. Nun haben die Synodenplaner über das Arbeitspapier beraten und das Arbeitsdokument „Instrumentum laboris“ für die erste Sitzung der Weltsynode verabschiedet, das Anfang Juni veröffentlicht werden soll. Der Vatikan hat angekündigt, dass sich das Arbeitspapier aus den Eingaben aller Diözesen, des Arbeitsdokuments für die kontinentale Phase und der kontinentalen Abschlussdokumente der Weltsynode zusammensetzen werde.
Bei den Bischofsversammlungen im Herbst 2023 und 2024 sollen möglichst viele Menschen beteiligt werden. Der Vatikan kündigte an, dass Frauen und Männer gleichberechtigt mit beraten und abstimmen würden. Außerdem können künftig bis zu 80 Nichtbischöfe an den Weltbischofssynoden teilnehmen, davon fünf Ordensfrauen und fünf Ordensmänner. Unter den übrigen 70 Nichtbischöfen sollen mindestens die Hälfte Frauen sein.
Februar 2023
Kontinentale Phase des weltweiten synodalen Prozesses in Prag
Von 5. bis 12. Februar 2023 findet in Prag die kontinentale europäische Vorbereitung statt. Diese Konferenz, die in der Verantwortung des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) liegt, teilt sich in zwei Phasen:
- 5.–9. Februar 2023: Konferenz mit 200 Personen in Prag sowie 390 online zugeschalteten Teilnehmern. Die 200 Personen in Prag sind 156 Delegierte von jeder Bischofskonferenz in Europa sowie 44 zusätzliche, von der CCEE eingeladene Teilnehmer. Die 390 zugeschalteten Teilnehmer sind je zehn Personen, die von den Bischofskonferenzen benannt wurden.
- 10.–12. Februar 2023: Fortsetzung der Konferenz mit den 39 Vorsitzenden aller Bischofskonferenzen in Europa.
- Redebeitrag von Dr. Irme Stetter-Karp und Bischof Dr. Georg Bätzing
Votum aus Deutschland (Pressemitteilung 06.02.2023)
Weitere Dokumente zur kontinentalen Phase in Prag finden Sie unter: