„FOLGE MIR NACH“- DER APOSTEL PETRUS
Der Apostel in der Malerei entlang eines Videokunstwerks des Vatikan für das Heilige Jahr 2025
Abendvortrag mit Prof. Dr. Wolfgang Augustyn mit Videopräsentation und reicher Bebilderung vom Donnerstag, 27.Juni 2024
Auf das Hochfest der Apostel Peter und Paul am 29. Juni hin widmete sich der Vortrag im mit 70 Teilnehmenden gut besuchten großen Saal des Haus Sankt Ulrich den in der Videoinstallation "Seguimi" in Rom zitierten Gemälden. Frederic-Joachim Kaminski bot in einem einleitenden Vortrag eine geistliche Deutung des Videokunstwerks an, das ein Beitrag hin auf den Weg zum Heiligen Jahr 2025 ist.
Prof. Dr. Wolfgang Augustyn bot zum einen eine kunsthistorische Auslegung und Einordnung der verwendeten Kunstwerke an, die er zum anderen mit dem Leben des Apostels Petrus entlang von Stellen aus der Heiligen Schrift verband. Augustyn ging auf weitere Kunstwerke aus der Petersbasilika und aus Rom ein, die den spannenden inhaltlichen Bogen abrundeten.
„Petrus ist einer von uns“
So fasste der Auftraggeber Mauro Kardinal Gambetti, Erzpriester der Petersbasilika, die Botschaft des Videokunstwerks „Folge mir nach- Das Leben des Petrus“ zusammen.
Entlang von Bildwerken der Weltkunst aus den Vatikanischen Museen und dem Petersdom erzählt der Apostel Petrus in der Ich-Form seinen Glaubensweg. Das Video wurde auf die Fassade der Petersbasilika gleichsam als überdimensionale Kinoleinwand projiziert und erschloss sich zusammen mit den Menschen auf dem Petersplatz als lebendiges Gesamtkunstwerk. Im Spiel der Ebenen zwischen Architektur, Erzählung und klassischer Kunst liegt der Appell des Apostels Petrus selbst dem Drehbuch zu Grunde: „Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen“. (1 Petr 2,5) „Folge mir nach“ ist Teil des „Wegs der Kunst und des Glaubens“ des Vatikans auf das Heilige Jahr 2025 hin.
Die vielbeachtete Präsentation lotet die gegenwärtigen Möglichkeiten der Vermittlung sakraler Kunst auf vielen Ebenen zeitgemäß aus.
„DER VATIKAN BADET DIE PETERSBASILIKA IN EINE HIMMLISCHE LICHTSHOW“
The Times vom 4.10.2022