Bischof Mixa: „Gläubige stehen in einer Linie mit der Gottesmutter Maria“
Augsburg (IBA). Anlässlich des Hochfestes der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, genannt „Mariä Empfängnis“, hat Bischof Dr. Walter Mixa während eines Pontifikalamtes im Augsburger Mariendom erklärt: „Alle Gläubigen stehen in einer Linie mit der Gottesmutter Maria. Wie Maria, die sich bereit erklärt hat, Jesus Christus durch den heiligen Geist zu empfangen und schließlich als Mensch zur Welt zu bringen, haben auch alle Gläubigen unserer Zeit täglich die Chance aus freien Stücken den Willen Gottes zu tun und seine Liebe anzuerkennen.“ Menschen kämen mit der Ursprungssünde, das heißt mit einem anfänglichen Mangel an Liebe zu Gott auf die Welt. Diese Ursprungssünde werde jedoch geheilt durch die freie Entscheidung des Menschen zum Empfang der durch Gottes Gnaden gespendeten Sakramente „Taufe“ und „Beichte“ und damit für eine Freundschaft zu Gott, so Bischof Mixa.
Am Hochfest „Mariä Empfängnis“ gedenken Katholiken der besonderen Gnade, dass die Jungfrau Maria von ihrer Mutter Anna ohne einen anfänglichen Mangel an Freundschaft zu Gott empfangen wurde, weil sie von Gott auserwählt war, als Jungfrau durch die Kraft des heiligen Geistes Jesus, den Sohn Gottes zu empfangen.