Diözesanrat

Diözesanadministrator dankt Ehrenamt

03.12.2019 09:42

Augsburg (pba). Mit dem Jahresrückblick „Der DiözesanRat 2019“ lässt der Diözesanrat der Katholiken die vergangenen Monate Revue passieren. Er wird gerade an die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden in der Diözese verschickt. In einem zusätzlichen Schreiben dankt Diözesanadministrator Prälat Dr. Bertram Meier zudem den Ehrenamtlichen im Bistum. Der Brief kam auf Bitten des Sachausschusses „Land“ des Diözesanrats zustande.

Prälat Meier betont in seinem Brief an die Gottesdienstbeauftragten und ehrenamtlich Tätigen, dass der gelebte Glaube einer Gemeinschaft bedürfe, die sich gegenseitig stütze und durch Wort und Tat stärke. Die Mithilfe von vielen Engagierten – ob bei festlichen Gottesdiensten oder im Kindergottesdienstteam, bei Andachten, Rosenkranzgebet oder Wortgottesfeiern – trage dazu bei, „dass die vertraute Kirche im Dorf beziehungsweise im Stadtteil nicht verwaist und verschlossen bleiben muss“. Gemeinsam mit den Mesnerinnen und Mesnern, Ministrantinnen und Ministranten sorgen sie dafür, dass die Kirche heute ein menschliches Gesicht bewahrt, so der Diözesanadministrator. 

Alle, die sich als Pfarrgemeinde-, Pastoral- und Dekanatsräte engagieren, die ihr Expertenwissen in der Kirchenverwaltung einbringen, und diejenigen, die trotz großer beruflicher Belastung immer wieder bereit sind, einzuspringen und zu helfen, wo Not am Mann beziehungsweise an der Frau ist, machten etwas sichtbar von dem göttlichen Glanz auf dem Antlitz Christi. „Dafür möchte ich Ihnen allen ausdrücklich danken und sie ermutigen, auch in Zukunft in Ihrem Eifer für das Haus Gottes, die Kirche vor Ort, nicht nachzulassen. Sie tragen dazu bei, dass ‚die Kirche im Dorf bleibt‘.“

Dass es ohne gelingendes Miteinander nicht funktioniert, daran lässt Prälat Meier keinen Zweifel. Kein Seelsorger, keine Seelsorgerin, auch kein Priester oder Pfarrer repräsentiere die Pfarrei oder Pfarreiengemeinschaft allein: „Als Teamplayer wissen sie die Verteilung auf viele Schultern zu schätzen und sehen sich von Christus her als Förderer und Entdecker von Begabungen und Charismen.“ Diese wechselseitige Abhängigkeit sei gut so, „nicht zuletzt weil wir Menschen zu Selbstüberschätzung neigen und manchmal auch dazu, uns zu überfordern“, schreibt der Diözesanadministrator an die Ehrenamtlichen.

Im Jahresrückblick „Der DiözesanRat 2019“, der wie auch der Brief des Diözesanadministrators auf den Seiten des Laiengremiums im Internet eingestellt ist, bringen sich die Autoren mit ihren Beiträgen in aktuelle kirchenpolitische Debatten ein: Diözesanadministrator Meier reflektiert in seinem Aufmacher das synodale Selbstverständnis der Kirche. Hubertus Schönemann, Leiter der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP) der Deutschen Bischofskonferenz und Referent bei der diesjährigen Herbstvollversammlung des Diözesanrats, stellt Akzente zur geistlichen Erneuerung der Kirche vor. Die Diözesanratsvorsitzende Hildegard Schütz blickt auf die Schwerpunktthemen des Diözesanrats im vergangenen Jahr zurück. Wie bereits in den vergangenen Jahren hat der Diözesanrat auch heuer wieder ein eigenes Plakat für den Versand gestaltet. Das diesjährige Plakatmotiv ist wie der Artikel „Frieden lernen, Frieden leben“ des stellvertretenden Vorsitzenden Martin Gregori bereits dem Thema der Frühjahrsvollversammlung 2020 gewidmet: dem Frieden.