Was könnte es für uns bedeuten?

Baldige öffentliche Gottesdienste in der PG Windach

28.04.2020 19:34

Die bayerische Staatsregierung hat beschlossen, dass ab dem 4. Mai in Bayern wieder Gottesdienste – wenn auch unter strengen Auflagen – erlaubt sein werden. Was dies für die Pfarreien konkret bedeutet, wird von dem Bistum Augsburg in Kürze bekannt gegeben.

Liebe Schwestern, liebe Brüder

in der Pfarreiengemeinschaft Windach!

 

hier finden Sie zunächst zwei Links bezüglich möglicher Gottesdienste:
zum einen die Empfehlung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK):
https://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/dossiers_2020/2020-04-24-Empfehlungen-zur-Feier-der-Liturgie-in-Zeiten-der-Corona-Krise.pdf

und das Interview von Dr. Bertram Meier in der Sonntagszeitung.
https://www.katholische-sonntagszeitung.de/Nachrichten/Art-oesterlicher-Advent-Donnerstag-23.-April-2020-09-34-00/(f_Rubriken)/536,64,1105,609,1053,83,472,39337,474/(f_TagsEvents)/7,25,155,75,81,48,36

 

Die Empfehlungen der DBK werden in dieser Woche im Bistum konkretisiert:

 "Die Diözese Augsburg wird diesen Weg der kleinen Schritte gerne und kooperativ mitgehen.
In der kommenden Woche werden wir anhand dieser Auflagen einen Kriterienkatalog erarbeiten,
damit die Pfarreien sich auf diese neue Situation verantwortungsvoll und gewissenhaft einstellen
und die nötigen Vorbereitungen treffen können.
Schon jetzt bitte ich um Verständnis, dass diese Maßnahmen,
die immer in regelmäßigen Abständen bewertet werden,
wohl noch eine geraume Zeit die Feier unserer Gottesdienste begleiten." (Dr. Bertram Meier)

 

Wir wissen nicht, wann in dieser Woche die Anweisung aus Augsburg kommt und welches Hygienekonzept für uns dann umzusetzen ist. Wir werden das ab dem 05. Mai konkretisieren:

 

  • wann und wo, welche Gottesdienste unter welchen Bedingungen stattfinden können;
  • wir überlegen was wir dazu noch brauchen an "Hardware" (Markierungen für die Bänke, Hygienespender, Masken);
  • wir legen eine Art "Gottesdienstordnung für eine Woche" fest und schauen uns an, ob und wie es funktioniert;
  • wir werden dann erneut entscheiden;

 

Unser Ziel ist es bedacht, verantwortungsbewusst und nachhaltig vorzugehen, ohne uns durch ein "Termindiktat" (am 4. Mai muss es losgehen!) drängen zu lassen. Alle Maßnahmen die wir treffen, werden uns nämlich die nächsten Wochen und evtl. Monate begleiten.

 

Ein ganz persönlichen Wort dazu:

 Ich freue mich grundsätzlich sehr darüber, dass es wieder möglich ist öffentliche Gottesdienst zu feiern.  

Wir werden alles so umsetzen wie es von uns verlangt wird und werden sicherlich auch Kreativität an den Tag legen (müssen), ohne dabei "Hintertürchen" ausnutzen zu wollen um es für uns einfacher zu machen. 

Ich denke, dass die gewohnte Gottesdienstatmosphäre, die wir in unseren Pfarrkirchen kennen und gerade auch vermissen,

so leider momentan nicht möglich sein wird, da...

... evtl. ohne Gesang;

… wahrscheinlich nicht in allen Kirchen;

... sicherlich mit Mund-Nase-Schutz;

... sicherlich bei einer geringeren Besucherzahl;

... sicherlich bei einem Mindestabstand von 2 m zum Nächsten;

... sicherlich bei einem "kürzeren" Gottesdienst;

... und der Art des Kommunionempfangs (wenn überhaupt möglich) "Atmosphäre" nur schwer herzustellen sein wird.

Auch könnten bestimmte Maßnahmen (evtl. Spendung der Kommunion mit der Zange...) auf Mitfeiernde eher verstörend wirken.

Mich befällt der Gedanke, dass man evtl. noch hätte warten müssen/sollen/können..?

Wir versuchen jedenfalls das Bestmögliche zu tun!

(Der Vollständigkeit halber: Mir ist natürlich klar, dass das nicht alles ist, was die Hl. Messe, was die Feier der Eucharistie ausmacht und was sie bedeutet!)

Wir bitten jetzt schon um Verständnis, wenn wir Menschen die zum Gottesdienst kommen möchten nicht mehr in die Kirche einlassen können, weil die Höchstteilnehmerzahl erreicht ist. Das wird beim Ein oder Anderen für Unmut sorgen.

Wir werden Sie umgehend informieren, wenn wir mehr Klarheit vom Bistum Augsburg und dann auch für uns haben.

Falls Sie Fragen haben, zögern Sie nicht und melden Sie sich bei mir.

Markus Willig

Pfarrer