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Weltkirche
Acht junge Erwachsene zu Weltfreiwilligendienst in Chile, Peru und Südafrika ausgesendet
06.08.2018
13:00
Domdekan Prälat Dr. Bertram Meier hat am Samstag fünf junge Frauen und drei junge Männer im Beisein von Familie und Freunden in den Weltfreiwilligendienst des Bistums Augsburg ausgesendet. In der gottesdienstlichen Feier im Begegnungszentrum Ottmaring erhielten die Freiwilligen den Segen und einen Schutzengel für ihre Reise nach Lateinamerika und Südafrika. Sich in den Weltfreiwilligendienst senden zu lassen bedeute, ein Jahr lang interessante Erfahrungen machen zu können, sich bilden zu lassen, etwas bewegen zu können und als Persönlichkeiten zu reifen, so Prälat Meier gegenüber den Freiwilligen. Vor dem Gottesdienst trafen sich die Rückkehrer aus dem vergangenen Jahr mit den künftigen Freiwilligen zur „Stabübergabe“, um sich noch ein letztes Mal über die aktuellsten Infos aus den Einsatzstellen und den Gastländern auszutauschen. Im Rahmen des Weltfreiwilligendienstes der Diözese Augsburg werden die jungen Erwachsenen von nun ab ein Jahr lang Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit sammeln. Einen umfassenden Bericht zur Aussendung finden Sie auf den Seiten des "Weltfreiwilligendienst".
03.08.2018
19:34
Augsburg (pba). Der „Tag der Ehejubilare“ während der Ulrichswoche ist längst zu einer guten Tradition geworden. Aber heuer haben sich dazu so viele Paare angemeldet, dass der Platz nicht für alle reichte. Deshalb gab es heute im Haus Sankt Ulrich und in der Basilika St. Ulrich und Afra einen zweiten solchen Festtag. 180 Jubelpaare sind dabei zusammengekommen, um auf insgesamt fast 9.600 gemeinsame Jahre zurückzublicken. Drei Paare konnten dabei heute 65 Ehejahre feiern. Es gehe im Leben wie in einer Ehe nicht darum, zu den „Jungen, Reichen und Schönen“ zu gehören, richtete sich Domdekan Dr. Bertram Meier während des Gottesdienstes in der Ulrichsbasilika an die Paare. Viel wichtiger sei es, über deren Rolle in der Kirche und in den Familien nachzudenken.
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03.08.2018
11:07
Wenige Meter oberhalb der Spanischen Treppen, wo an römischen Abenden das Leben pulsiert, erwartete die Augsburger Ministranten gestern Abend ein eher ruhiger und andächtiger Programmpunkt der Wallfahrt. Gemeinsam mit Weihbischof Florian Wörner feierten sie in der Kirche Trinità dei Monti ein Abendgebet mit anschließender eucharistischer Anbetung. „Frieden suchen heißt für mich Gott suchen“, ermutigte der Weihbischof die Jugendlichen zum Gebet.
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Kirchliches Stiftungswesen
Pfründestiftungsverbund St. Ulrich: Fragen & Antworten
03.08.2018
10:35
Wegen kirchenrechtlicher Vorgaben sowie aus pastoraler Notwendigkeit hat der Bischof von Augsburg nach Anhörung des Priesterrates, beteiligter Pfründeinhaber und Kirchenverwaltungen sowie mit Zustimmung des Domkapitels und des Diözesanvermögensrates den Katholischen Pfründestiftungsverbund St. Ulrich am 6. Juni 2016 als kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Augsburg errichtet. Mit Bescheid des Bayerischen Kultusministeriums vom 28. Oktober 2016 wurde die Rechtsfähigkeit dieses Stiftungsverbundes nach weltlichem Gesetz dokumentiert und seine Stellung als Gesamtrechtsnachfolger der in ihm aufgehenden Pfründestiftungen und Benefizien förmlich bestätigt. Die Zweckbestimmung und Aufgaben der bisherigen Pfründestiftungen bleiben unverändert und ungeschmälert im Stiftungsverbund bestehen; er trägt unter Wahrung stiftungsrechtlicher Vorgaben bestimmungsgemäß zur Besoldung und Versorgung der Ortspfarrer bei. Ferner werden die Ortspfarrer, die regelmäßig nicht nur eine Pfarrei leiten, im Interesse der Seelsorge von bisherigen Verwaltungsaufgaben als Pfründeinhaber nachhaltig entlastet. Schließlich wird die Verwaltung des Grundstockvermögens ortskirchlicher Pfründestiftungen und Benefizien schrittweise zentralisiert und hierdurch effizienter sowie transparenter gestaltet; der Jahresabschluss 2017 dieses Stiftungsverbundes erhielt den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Ausführliche Informationen gibt es auf den Seiten des Pfründestiftungsverbunds.
05.08.2018
20:45
Augsburg (KNA/pba) Bischofsvikar Bertram Meier hat die Christen zum offenen Bekenntnis und zum Dialog mit dem Islam aufgerufen. Christen seien weder blauäugig noch dazu verführbar, Bollwerke zu errichten, sagte er heute in der Basilika St. Ulrich und Afra bei der Feier des Afrafestes. "Ehrlicher Dialog mit unseren muslimischen Mitbürgern ist angesagt, nicht Dialogverweigerung." Ein christlich-islamischer Dialog werde sich "um des Friedens willen" auszahlen. Eine echte Stärkung der eigenen Identität erfolge nicht durch Ablehnung des Fremden, sondern durch Vertiefung und Verlebendigung des Eigenen. Die "Alternative für Deutschland" laute daher: "Glaube braucht Bekenntnis."
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02.08.2018
12:54
Gestern Abend stand für die Teilnehmer der Ministrantenwallfahrt ein „Blind Date“ auf dem Programm. Ziel der Aktion war allerdings nicht, einen katholischen Partner fürs Leben zu finden, sondern über die Diözesangrenzen hinweg Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen. Alle 65.000 Ministranten haben sich dazu gleichzeitig an über 300 Plätzen in ganz Rom getroffen. Die Minis aus der Pfarrei Herz Jesu Pfersee „dateten“ sich mit drei anderen Gruppen aus den (Erz-) Diözesen Würzburg, Münster und München-Freising.
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Religiöses Buch des Monats
Literaturempfehlung im August: "Die Mitte des Lebens finden" von Wolfgang Sauer
01.08.2018
16:08
Im Guten wie im Schlechten ist die Heilige Messe den meisten Katholiken zur Routine geworden. Wolfgang Sauer stellt diese Routine in seinem Buch "Die Mitte des Lebens finden" in Frage – nicht, um es besser zu wissen, sondern um den Leserinnen und Lesern zu einem tieferen Verständnis des Geschehens zu verhelfen. Auf persönliche, konkrete und durchaus auch emotionale Weise teilt er mit ihnen die Einsichten, die ihm im Laufe seiner inzwischen 45 Dienstjahre als Priester zugewachsen sind, unter anderem als Seelsorger für Priesteramtskandidaten, Hochschulseelsorger in Heidelberg und Direktor der katholischen Journalistenschule ifp in München. Seine Gedanken ordnet er unter Überschriften wie „Unser tägliches Brot“, „Herr, ich bin nicht würdig, „Zu seinem Gedächtnis“. Die komplette Buchbesprechung finden Sie auf den Seiten des Sankt Michaelsbundes.
01.08.2018
13:26
Tausende weiße Luftballons schwebten gestern Nachmittag über dem Petersplatz durch die Luft. „Der Friede fängt bei dir selbst an“, steht auf einem von ihnen. Passend zum Wallfahrtsmotto „Suche Frieden und jage ihm nach“ wurden die Ballons von den vielen wartenden Ministranten auf dem Petersplatz mit kleinen Friedensbotschaften und guten Wünschen versehen. Als Papst Franziskus kurz nach 18 Uhr zur Sonderaudienz eintraf und mit seinem Papamobil durch die Reihen fuhr, wurden die Ballons von zehntausenden jubelnden Minis durch die Luft gewirbelt.
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31.07.2018
16:25
Pfarrer Martin Klein ist am Montag, 30. Juli, verstorben. Er war seit September 2008 für die Militärseelsorge in Veitshöchheim freigestellt. Bischof Dr. Konrad Zdarsa äußert sich bestürzt über die Todesnachricht. "Wir trauern um unseren Mitbruder, Herrn Pfarrer Martin Klein. Nachdem er von seinem Einsatz als Militärpfarrer aus dem Nordirak wohlbehalten zurückgekehrt war, ist er den Folgen eines schweren Verkehrsunfalls erlegen. Wir sind ihm dankbar für seine außergewöhnliche Verfügbarkeit als Priester. Gott vergelte ihm, was er Gutes getan hat, und schenke ihm seinen Frieden! Allen aber, die ihm nahestehen, seinen Eltern, Freunden und Verwandten, und die seinem priesterlichen Dienst anvertraut waren, den Soldatinnen und Soldaten, möchten wir bei Gott Kraft und Trost zu diesem schweren Abschied erbitten."
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"WIR im Bistum"
Erwin Helmer, Diözesanpräses der Katholischen Arbeitnehmerbewegung, geht in den Ruhestand
31.07.2018
13:20
Nah bei den Menschen, den Arbeitern und Benachteiligten: Genau dies wollte Diakon Erwin Helmer in seiner 40-jährigen Tätigkeit bei der Katholischen Arbeitnehmerbewegung, der Christlichen Arbeiter- Jugend und der Betriebsseelsorge immer sein. Heute wird er seinen Ruhestand antreten. Für den aktuellen Newsletter "WIR im Bistum" haben wir mit Diakon Erwin Helmer gesprochen und vieles über seine jahrelange Tätigkeit als Diözesanpräses der KAB erfahren. Für seinen Ruhestand und sein weiteres Schaffen wünschen wir ihm Gottes Segen! Wenn Sie den Newsletter in Zukunft regelmäßig erhalten möchten, können Sie sich hier anmelden.