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Werbeverbot für Abtreibungen: Diözesanrat spricht sich für den Erhalt von §219a aus
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Räte / Kommissionen

Werbeverbot für Abtreibungen: Diözesanrat spricht sich für den Erhalt von §219a aus

28.11.2018

Der Diözesanrat der Katholiken hat sich für den uneingeschränkten Erhalt des Verbotes, für Abtreibungen zu werben, ausgesprochen. Auf seiner gestrigen Vorstandssitzung stellte das höchste Laiengremium der Diözese fest, dass der §219a des Strafgesetzbuches ein unverzichtbares Element der gesetzlichen Regelung zum Schwangerschaftsabbruch sei. „Eine Abtreibung ist keine normale ärztliche Leistung wie ein Beckenultraschall oder eine Blinddarmoperation, sondern nach §218 StGB eine Straftat, wenn sie nicht die im §218a genannten Bedingungen erfüllt“, betonte Diözesanratsvorsitzende Hildegard Schütz. „Zu diesen Bedingungen gehört die umfassende Beratung. Das Werbeverbot behindert weder das Recht der Schwangeren auf Information noch deren freie Arztwahl.“ Die ausführliche Erklärung finden Sie auf den Seiten des Diözesanrats.